Akademie Dr. Obladen GmbH

Abfallvermeidung: Handlungsoptionen und Erfolgspotenziale für Kommunen

Abfallvermeidung: Handlungsoptionen und Erfolgspotenziale für Kommunen

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Politischer und rechtlicher Hintergrund.
Konkrete Maßnahmen und Fallstudien.
Schwerpunkte 2019: Plastik und Good-Practice-Beispiele.

Teilnehmer

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus kommunalen Umweltverwaltungen sowie mit dem Thema Abfallvermeidung beauftragte Abteilungen in Entsorgungsunternehmens.

Nutzen

Ob Stadt-Littering oder die Bilder der verschmutzten Meere die Aufmerksamkeit der Gesellschaft fokussiert sich immer mehr auf die Vermeidung von Abfällen. Abfallwirtschaft und Umweltverwaltungen werden zunehmend in die Verantwortung gestellt, zur Vermeidung von Abfällen beizutragen und Bürgerinnen und Bürger zu informieren und mit entsprechenden Möglichkeiten bei der Vermeidung von Abfällen zu unterstützen. Gesetzes wie das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und die europäische Abfallrahmenrichtlinie stärken das Thema aus rechtlicher Sicht. In Deutschland haben Bund und Länder ein gemeinsames Abfallvermeidungsprogramm vorgelegt (2013), in dem insbesondere den Kommunen die Verantwortung zur Umsetzung übertragen wird.
Das Seminar gibt einen systematischen Überblick über rechtliche Grundlagen, welche Handlungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene existieren und wo auf bestehende Erfolgsmodelle im In- und Ausland zurückgegriffen werden kann. Ferner werden Themenfelder, die zukünf-tig an Bedeutung gewinnen, diskutiert und Good-Practice-Beispiele besprochen.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Abfallvermeidung von Kunststoffabfällen und der Wiederverwendung: Wo kann hier auf kommunaler Ebene erfolgreich angesetzt werden? Wie können die notwendigen Akteure identifiziert und einbezogen werden? Wie lassen sich Erfolge messen und kommunizieren? Welche Good-Practice-Beispiele können auch in anderen Kommunen umgesetzt werden?

Referenten

Ulrich Koch arbeitet als Rechtsanwalt in Brühl. Nach Stationen zunächst als leitender Dezernent im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und politische Organisation, später als Hauptdezernent für Abwasser - und Abfallwirtschaft bei der Bezirksregierung Köln, kommunaler Wahlbeamter der Stadt Leverkusen war er 25 Jahre Geschäftsführer bzw. Vorstand bei drei kommunalen Entsorgungsfirmen in der Region Aachen. Parallel hat er unterschiedlichste Aufgaben in Ausschüssen und Gremien des VKU übernommen und engagiert sich seit Jahren für die Abfallvermeidung in der kommunalen Praxis.
Dr. Henning Wilts ist Projektleiter am Wuppertal Institut für den Bereich Abfall und Ressourceneffizienz. Nach Studium der Volkswirtschaftslehre und Promotion im Bereich abfallwirtschaftliche Infrastrukturplanung war er u.a. an beiden Studien zur Entwicklung des deutschen Abfallvermeidungsprogramms beteiligt und koordiniert im neuen European Topic Center on Waste an Materials in a Green Economy den Bereich Abfallvermeidung. Schwerpunkt seiner Projekte ist die Instrumenten- und Strategieentwicklung im Bereich Ressourceneffizienz sowie die ökologisch-ökonomische Bewertung konkreter Maßnahmen.

Programm

Abfallvermeidung als konzeptioneller Ansatz
  • Grundlagen und Hintergründe.
  • Handlungsfelder und Hemmnisse.
  • Abfallvermeidung als Querschnittspolitik.
Die Abfallvermeidungsprogramme Europas, des Bundes und der Länder
  • Kerninhalte.
  • Schlussfolgerungen für Kommunen.
  • Stärken und Schwächen.
Ansätze zur Abfallvermeidung und Wiederverwendung auf kommunaler Ebene
  • Erfahrungen im In- und Ausland Good-Practice-Beispiele.
  • Wiederverwendung als Hilfe zur Abfallvermeidung.
  • Kommunale Abfallvermeidungkonzepte.
Kunststoff- und Verpackungsabfallvermeidung
  • Wo entstehen Plastikabfälle, was ist vermeidbar?
  • Vermeidung in der öffentlichen Beschaffung.
  • Erfolgreiche Anti-Litteringkampagnen.
Monitoring und Indikatoren im Bereich Abfallvermeidung
  • Wie misst man, was nicht entstanden ist?
  • Indikatoren für Erfolg und Prozess der Abfallvermeidung.
  • Umwelteffekte und Beiträge zum Klimaschutz.
Derzeit gibt es keine Termine für diese Veranstaltung. Gerne informieren wir Sie, wenn es neue Termine gibt. Senden Sie uns dafür einfach eine E-Mail.
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