Akademie Dr. Obladen GmbH
Kategorie: Betriebswirtschaft

Grundlagen des Vergaberechts

Grundlagen des Vergaberechts
Grundsätze und Begrifflichkeiten.
Vergaberechtsreformen (u.a. Unterschwellenvergabeordnung und neue VOB/A).
E-Vergabe und aktuelle Herausforderungen.

Teilnehmer

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter des Einkaufs und des Rechnungswesens und an Führungskräfte mit unternehmerischer und kaufmännischer Verantwortung von kommunalen Unternehmen, die einen Überblick über dieses Rechtsgebiet erhalten möchten.

Nutzen

Das Vergaberecht ist ständig in Bewegung. Der großen Vergaberechtsreform von 2016 folgte die Unterschwellenvergabeordnung, 2017 und 2019 die neue VOB/A. Öffentliche Auftraggeber und Unternehmen verfügen seit 2016 über mehr Flexibilität bei der Vergabe. Welchen Vorgaben eine konkrete Beschaffungsmaßnahme entsprechen muss, ist insbesondere von der Art der beauftragten Leistung und den sogenannten Schwellenwerten abhängig. Die formalen Anforderungen an die Vergabe von Leistungen in der Praxis wachsen gleichzeitig stetig. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass Vergabeentscheidungen in zunehmendem Maße auf Antrag sich benachteiligt fühlender Bieter durch Vergabekammern und Vergabesenate überprüft werden.
Das Seminar erläutert systematisch das Vergaberecht und die Neuerungen (z.B. Unterschwellenvergabeordnung und neue VOB/A 2019). Es geht ausführlich auf die unterschiedlichen Vergabeverfahrensarten und die Wahl des "richtigen" Verfahrens ein. Praxisbeispiele veranschaulichen die Vorgehensweise bei Vorbereitung und Durchführung eines Vergabeverfahrens. Transparenz und eine gute Organisation sorgen für Sicherheit und verringern die Gefahr einer vermeidbaren und unangenehmen Beanstandung.

Referenten

Dr. Rebecca Prelle, Berliner Stadtreinigung (Anstalt des öffentlichen Rechts) (Berlin)

Programm

Grundlagen des Vergaberechts EU-weit und national
  • Einführung / Überblick: Normstruktur und Aufbau des Vergaberechts, Schwellenwerte / Wertgrenzen.
  • Grundsätze des Vergaberechts
  • Schätzung des Auftragswerts: Änderungen und Einzelfragen.
  • Einfluss des Vergaberechts auf nationale Vergaben.
  • Anwendungsbereich des Vergaberechts, Ausnahmen.
  • Inhouse-Vergabe, kommunale Zusammenarbeit.
Das Vergabeverfahren EU-weit und national
  • Wahl der Verfahrensart: Gleichstellung von offenen und beschränkten Verfahren, erweiterter Anwendungsbereich für Verhandlungsverfahren und Verhandlungsvergabe sowie für den wettbewerblichen Dialog.
  • Bekanntmachungspflichten.
  • Ablauf von Verfahren: Fristen.
Prüfung, Bewertung und Zuschlag
  • Eignungsprüfung: zwingende und fakultative Ausschlussgründe sowie Selbstreinigung und fachliche Einigung.
  • Zuschlagskriterien Qualität, Innovation und Umweltaspekte.
Vergaberechtliche Relevanz von Auftragsänderungen, Nachträge.
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