Akademie Dr. Obladen GmbH
Kategorie: Betriebswirtschaft

Dokumentations- und Informationspflichten im Vergaberecht

Dokumentations- und Informationspflichten im  Vergaberecht

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Führen einer ordnungsgemäßen Vergabeakte.
Nachvollziehbare Kommunikation mit Bietern.
Fallbeispiele, Muster und Checklisten.

Teilnehmer

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter des Einkaufs und des Rechnungswesens sowie an Führungskräfte mit unternehmerischer und kaufmännischer Verantwortung von kommunalen Entsorgungsbetrieben, die bereits Erfahrung im Umgang mit dem Vergaberecht haben.

Nutzen

Öffentliche Auftraggeber sind verpflichtet, Leistungen im Rahmen von Vergabeverfahren einzukaufen. Für das Vergabeverfahren gilt das sogenannte Transparenzgebot.
Um der Verpflichtung zur Durchführung transparenter Vergabeverfahren gerecht zu werden, muss ein öffentlicher Auftraggeber umfassende Bekanntmachungs-, Informations- und Dokumentationspflichten erfüllen. Diese haben durch die Vergaberechtsreform Veränderungen erfahren. Mit der Unterschwellenvergabeverordnung werden auch die nationalen Vergaben neu geregelt.
Das Seminar geht auf diese Verpflichtungen im Einzelnen ein und macht sie für die praktische Umsetzung handhabbar. Der Referent wird die wesentlichen Punkte erläutern, auf Fehlerquellen aufmerksam machen und den Teilnehmern des Seminars Muster sowie Formulierungsbeispiele an die Hand geben. Die Besonderheiten landesrechtlicher Regelungen werden dabei selbstverständlich auch berücksichtigt.

Referenten

Klaus-Peter Kessal, Rechtsanwalt in der Kanzlei DAGEFÖRDE Öffentliches Wirtschaftsrecht, ist schwerpunktmäßig mit der vergaberechtlichen Beratung von öffentlichen Auftraggebern und Unternehmen befasst. Zuvor leitete er mehrere Jahre die zentrale Vergabestelle eines großen öffentlichen Auftraggebers (Hannover).

Programm

Die Dokumentation des Vergabeverfahrens
  • Der Vergabevermerk.
Funktion, Sinn und Zweck. Mindestinhalt. Beispiel.
  • Die Führung der Vergabeakte.
Inhalt. Aufbau. Beispiel.
Veröffentlichung des Vergabeverfahrens
  • Vorinformation, Verkürzung der Angebotsfrist im EU-weiten Verfahren.
  • Auftragsbekanntmachung, Beginn des Vergabeverfahrens, EU-weit und national.
  • Bekanntmachung über vergebene Aufträge, EU-weit und national.
Welche Inhalte sind verbindlich? Welche Felder sind wie auszufüllen? Sind Nachbesserungen oder Umsteuerungen nach der Veröffentlichung möglich?
  • Freiwillige Bekanntmachungen, Rechtssicherheit für geschlossene Verträge.
Welche Möglichkeiten bietet das Vergaberecht? Vergabe ohne Vergabeverfahren: Wie können wir den Vertragsschluss absichern?
Die Kommunikation mit den Bietern
  • Fragen der Bieter, Bieterrundschreiben.
  • Rügebearbeitung, Abwehr von Rügen, Abhilfe.
  • Information von nichtberücksichtigten Bewerbern und Bietern.
  • Berechnung der Wartefrist.
  • Absage nach Teilnahmewettbewerb. Absage vor/nach Zuschlagserteilung.

Gebühr

500,00 € zzgl. MwSt.