Akademie Dr. Obladen GmbH
Kategorie: Arbeitssicherheit

Gefährdungsbeurteilung erstellen

Gefährdungsbeurteilung erstellen
Vorgaben des Arbeitsschutzes erfüllen.
Arbeitsschutz mit Methode durchführen.
Erfahrungen austauschen.

Teilnehmer

Unser Seminar richtet sich an Abteilungsleiter, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte sowie Mitglieder von Betriebs - und Personalräten in Entsorgungsunternehmen und an Behördenvertreter.

Nutzen

Die Teilnehmer lernen anhand von Beispielen, z.B. Rückwärtsfahren, Gefährdungen am Arbeitsplatz systematisch zu ermitteln und zu beurteilen. Sie erfahren, wie die Ergebnisse dokumentiert werden und die Gefährdungsbeurteilung für das Vorbereiten von Mitarbeiterunterweisungen nutzbar ist. Unser Referent gibt einen Überblick zu beachtender Vorschriften und stellt entsprechende Hilfsmittel vor, die im Workshop angewendet werden.
Zu den Unternehmeraufgaben zählt es, dass Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten gewährleistet ist. Das ist nur möglich, wenn bekannt ist, welche Gefährdungen im Betrieb bestehen. Eine Gefährdungsbeurteilung ist kein Papiertiger und gelingt am besten, wenn sie in die betriebliche Organisation eingebunden ist. Systematisch und regelmäßig durchgeführt ist die Gefährdungsbeurteilung ein wichtiges In-strument um Arbeitsunfälle zu vermeiden.
Das Seminar eignet sich als Fortbildung im Sinne des § 5 Absatz 3 ASIG. Die Teilnehmer erhalten als Unterlage eine Fotoprotokoll-CD.

Referenten

Frank von der Dellen war technischer Aufsichtsbeamter für die Fachgebiete Sammlung und Transport, mobile Abfallpressen sowie Sortieranlagen bei der Berufsgenossenschaft Verkehr (BG Verkehr) in Wuppertal und ist jetzt als freier Referent tätig.

Programm

Prozessschritte einer Gefährdungsbeurteilung.
  • Der rote Faden.
  • Vorbereiten. Arbeits- und Tätigkeitsbereiche festlegen.
  • Ermitteln. Welche Gefährdungen und Belastungen bestehen für Beschäftigte, z.B. durch Gefahrstoffe?
  • Beurteilen. Ermittelte Gefährdungen beurteilen, z.B. bestehen Grenzwerte, gab es Messungen vor Ort?
  • Festlegen. Konkrete Schutzmaßnahmen festlegen anhand vom STOP-Prinzip und T-O-P Prinzip.
  • Durchführen. Festgelegte Maßnahmen umsetzen. Wer macht was bis wann?
  • Überprüfen. Festgelegte Maßnahmen sind umgesetzt und sind diese wirksam?
Rechtliche Grundlagen
  • Arbeitsschutzgesetz und Betriebssicherheitsverordnung.
  • Mögliche Folgen bei nicht beachten der Vorschriften.
Hilfsmittel
  • GDA-ORGAcheck und Excel Tabellen.
  • Diskussion und Erfahrungsaustausch.
Derzeit gibt es keine Termine für diese Veranstaltung. Gerne informieren wir Sie, wenn es neue Termine gibt. Senden Sie uns dafür einfach eine E-Mail.
 info@kommunalwirtschaft.eu