Als Dankeschön für Ihren Input und ihre Zeit verlosen wir unter allen Teilnehmern drei Unverpackt-Einkaufsgutscheine in Höhe von jeweils 100 Euro.

Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten. Nie zuvor hat der globale Ausbruch einer Krankheit so drastische Konsequenzen hervorgerufen wie das CoVid19-Virus. Hätten Sie sich erträumen lassen, dass der internationale Flugverkehr stillgelegt wird oder die europäischen Grenzen geschlossen werden?

Auch in der Kommunalwirtschaft hat die Ausbreitung des Covid19 zu starken Veränderungen geführt: Erhebliche Umstellungen durch 🏠 Homeoffice der Büromitarbeiter/innen und einer fortschreitenden 💻 Digitalisierung auf der einen Seite sowie die Anpassung von Arbeitsschutzmaßnahmen auf der anderen.

Die Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) soll die Gesetzgebung insbesondere hinsichtlich der Abfallvermeidung und Anreizen zur Wiederverwendung anpassen. Sind diese Schwerpunkte hinsichtlich des Covis19 noch realistisch? Produzieren wir mehr Abfälle oder weniger? Vermuten lässt sich, dass die Mengen der Gewerbeabfälle aufgrund des Lockdowns deutlich zurückgegangen sind, aber wie sieht es mit Verpackungen von Lieferdiensten oder Online-Bestell-Plattformen? Private Haushalte spielen eine entscheidende Rolle. Wie haben Sie sich in der Lockdown-Phase verhalten? Haben Sie mehr Abfälle produziert? Welche Gründe haben Sie dazu veranlasst? Sicherheit und Hygiene 🚰? Ist Ihr Konsummuster gleichgeblieben oder gab es gegenläufige Veränderungen?

All dies sind Fragen, mit denen sich das Wuppertal Institut zusammen mit der TU Berlin in einem mehrjährigen Forschungsprojekt zur Vermeidung von Verpackungsabfälllen 🚯 📦 im Auftrag des BMBF auseinandersetzt; die Forschungsfragen beinhalten dabei auch die konkreten Auswirkungen des Covid19-Virus . Hierbei soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit Maßnahmen zur Vermeidung von Verpackungsabfällen durch ein höheres Bedürfnis an 🚰 Hygienestandards ggf. negiert worden sind. Oder ob es einen allgemeinen Trend hin zu weniger Verpackungen gibt aufgrund des Wunsches nachhaltiger einzukaufen.

Wir freuen uns wenn Sie uns mit ihrer fachkundigen Meinung bei diesem Vorhaben unterstützen, um die reale Wirklichkeit der derzeitigen Situation in der Abfallbranche darzustellen. Gemeinsam mit dem Wuppertal Institut und der TU Berlin wird die Akademie Dr. Obladen Ende des Jahres die Ergebnisse veröffentlichen und die Sicht der Kommunalwirtschaft darlegen.

Bei weiteren Fragen zum Vorhaben beantwortet Frau Jürgens Ihnen gern offene Fragen.

Hier geht’s zur Umfrage:

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