Öffentliche Geodaten bilden die Basis für Smart-City Anwendungen

Welche Arten von Informationen sind verknüpfbar?
Welche Geodaten sind kostenfrei verfügbar und welche nicht?
Was beabsichtigt die Richtlinie 2007/2/EG zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft (INSPIRE)?

Nutzen

Jede Tourenplanung basiert auf Geodaten. Jeder Container-Standplatz hat einen festen Ort, der sich von anderen durch das soziale Umfeld, die Mobilitätssituation, durch die Intensität von Beschwerden und vielen anderen Faktoren unterscheidet. Geodaten sind essenzieller Bestandteil von zahlreichen digitalen Anwendungen, ob als Basis für Smart Cities oder zur Optimierung bereits bestehender öffentlicher Leistungen. Aufgrund der EU INSPIRE-Richtlinie und den daraus resultierenden Regelungen sind öffentlich bereitgestellte Geobasisdaten weit verbreitet. Eine zugängliche Geodateninfrastruktur soll den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit in Europa fördern. Ein hohes Potenzial in der Nutzbarmachung dieser Daten besteht insbesondere in der Verschneidung mit anderen Datentypen wie Text-, Bild- oder Sensordaten sowie der stärkeren Verknüpfung von bereits vorliegenden Fachdaten. Aktuell bestehende Problemfelder sind die Standardisierung und der Verschnitt mit bestehenden Daten. Das Webinar informiert umfassend über den Status quo zur Geodatennutzung anhand eines von uns untersuchten Fallbeispiels, die öffentliche Hand im Freistaat Sachsen, und geht auf bestehende Unterschiede, mögliche künftige Entwicklungen sowie Anwendungsmöglichkeiten für Dritte ein.

Referenten

Christian Bender (M.Sc.) hat Sozialökonomie und Volkswirtschaftslehre studiert. Zurzeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschungsprojekten über Kommunalfinanzen und kommunale Infrastruktur im Kompetenzzentrum für kommunale Infrastruktur Sachsen (KOMKIS) des Instituts für öffentliche Finanzen und Public Management der Universität Leipzig.
Christoph Mengs (M.Sc.) hat Geographie und Volkswirtschaftslehre studiert. Zurzeit arbeitet im Projekt Smart Regional Development Infrastructure (SARDINE) als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kompetenzzentrum für kommunale Infrastruktur Sachsen (KOMKIS) des Instituts für öffentliche Finanzen und Public Management der Universität Leipzig.
Dr. Hans-Peter Obladen ist Sozialwissenschaftler mit den Schwerpunkten Umweltpolitik, Erwachsenenbildung und Sozialpsychologie sowie Betriebswirtschaft. Heute ist er Geschäftsführer der Akademie Dr. Obladen GmbH, der AKT Akademie für Kommunalfahrzeugtechnik GmbH und der apm³ GmbH (Berlin).

Programm

  • Beschaffenheit und Eigenschaften von Geodaten.
  • Richtlinie 2007/2/EG zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft (INSPIRE).
  • Praktische Beispiele für smarte Anwendungen.
  • Einbinden von Geodaten in die digitale Verwaltung.
  • Chancen und Hemmnisse durch föderale Strukturen.
  • Heterogenität der Daten auf kommunaler Ebene und deren Folgen.

Gebühr Onlineveranstaltung

95 € zzgl. MwSt.

26.04.2021 Onlineveranstaltung   Termin in Outlook merken!
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