Daseinsvorsorge und Circular Economy

Unvereinbarer Gegensatz oder chancenreiches Tandem?
Transformation der Kreislaufwirtschaft.
Diskussionsrunde zum Tag der Daseinsvorsorge.
17:00 Uhr bis 18:30 Uhr.

Nutzen

Circular Economy unterstützt die kommunale Daseinsvorsorge in vielen Bereichen. Kommunale Abfallwirtschaftsbetriebe sind eine zentrale Anlaufstelle für effektiven Umweltschutz und für Nachhaltigkeit. Der Aktionsplan "Circular Economy der EU-Kommission von März 2020 sieht unter anderem die Überarbeitung des EU-Abfallrechts vor. Hiervon betroffen werden unter anderem Batterien, Verpackungen und Elektronikgeräte sein, für deren Entsorgung die Abfallwirtschaftsbetriebe verantwortlich sind. Die Umsetzung des European Green Deals bis 2050 kann nicht ohne Kreislaufwirtschaft gelingen. Doch in welche Richtung müssen wir uns verändern, um das Ziel einer klimaneutralen Gesellschaft zu erreichen? Was kommt auf uns zu? Welche Herausforderungen gilt es hier zu bewältigen? Zero Waste ist zwar ein gängiger Begriff, aber in welchem Umfang wird diese Philosophie in 20 bis 30 Jahren tatsächlich unsere Gesellschaft prägen und verändern? Was kann Circular Economy für Bürgerinnen und Bürger leisten?

Referenten

Ulrich Koch arbeitet als Rechtsanwalt in Brühl. Nach Stationen zunächst als leitender Dezernent im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und politische Organisation, später als Hauptdezernent für Abwasser - und Abfallwirtschaft bei der Bezirksregierung Köln, kommunaler Wahlbeamter der Stadt Leverkusen war er 25 Jahre Geschäftsführer bzw. Vorstand bei drei kommunalen Entsorgungsfirmen in der Region Aachen. Parallel hat er unterschiedlichste Aufgaben in Ausschüssen und Gremien des VKU übernommen und engagiert sich seit Jahren für die Abfallvermeidung in der kommunalen Praxis.
Monika Lichtinghagen-Wirths ist seit 1990 beim Bergischen Abfallwirtschaftsverband zunächst in der Abfallwirtschaft und später im Bereich Konzepte und Vermarktung tätig. Nach der Privatisierung der operativen Bereiche leitete sie den zentralen Vertrieb. Von 1999-2003 war sie als stellvertretende Geschäftsführerin. Seit Januar 2003 ist sie Geschäftsführerin des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes und seit 2010 Projektleiterin des Projektes :metabolon und der Forschungsgemeinschaft :metabolon sowie ab 2021 des Projektes Bergische Ressourcenschmiede (Engelskirchen).
Dr. Simon Meyer ist als Rechtsanwalt im Fachbereich Umweltrecht mit Schwerpunkten im Abfall-, Immissionsschutz- und Wasserrecht bei Ernst & Young Law GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatergesellschaft tätig. Er ist in europäische und nationale Gesetzgebungsvorhaben eingebunden, übernimmt regelmäßig Vortragstätigkeiten und ist Mitglied in mehreren Umweltausschüssen auf Landes- und Bundesebene (Düsseldorf).
Dr. Hans-Peter Obladen ist Sozialwissenschaftler mit den Schwerpunkten Umweltpolitik, Erwachsenenbildung und Sozialpsychologie sowie Betriebswirtschaft. Heute ist er Geschäftsführer der Akademie Dr. Obladen GmbH, der AKT Akademie für Kommunalfahrzeugtechnik GmbH und der apm³ GmbH (Berlin).
Sabine Schulz-Hammerl ist 2. Werkleiterin des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM). Sie ist nach ihrem Studium der Geoökologin und Betriebswirtschaft seit 1993 fast durchgängig in der Abfallwirtschaft tätig. Im Jahr 2005 hat sie die Leitung der Abteilung Marketing und Vertrieb des AWM übernommen. Nach Stationen im Deutschen Museum und als Werkleiterin des Abfallwirtschaftsbetriebs Fürstenfeldbruck steht sie seit 2019 dem AWM als operative Werkleitung vor.

Programm

Diesen Fragen widmen sich Monika Lichtinghagen-Wirths (Geschäftsführerin des Bergischen Abfallwirtschaftsverbands), Sabine Schulz-Hammerl (zweite Werkleiterin des Abfallwirtschaftsbetriebs München), Ulrich Koch (Rechtsanwalt, aktiv in mehreren Ausschüssen und Gremien des VKU) und Dr. Simon Meyer (Anwalt für Umweltrecht bei Ernst & Young Law) am Vorabend des Tags der Daseinsvorsorge. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir laden Sie herzlich dazu ein zum Zusehen ebenso wie zum Mitdiskutieren!

Gebühr

Diese Veranstaltung ist kostenfrei. Es fallen keine Gebühren an.

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