AKT Akademie für Kommunalfahrzeugtechnik GmbH
Kategorie: Fuhrpark

Unterflursysteme: der aktuelle Trend

Unterflursysteme: der aktuelle Trend

© Stadtreinigung Hamburg

VAK
Vielfalt der Systeme. Wirtschaftlichkeitsberechnungen.
Planung und Umsetzung. Instandhaltung.
Dynamische Tourenplanung, Logistikziele.

Teilnehmer

Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Planung, Logistik, Werkstatt und Fuhrparkmanagement, Landschaftsgestaltung, Architekturbüros sowie auch aus dem Stadtmarketing und der Wohnungswirtschaft.

Nutzen

Unterflursysteme sind platzsparend, barrierearm und tragen zu einem ästhetischen Umfeld bei. In immer mehr deutschen Städten werden sie bei Neubauten und Umgestaltungen installiert. Sie fassen mit ihren in die Erde eingelassenen Containern bis zu fünf Mal mehr Abfall als herkömmliche Tonnen. Sichtbar sind jedoch nur niedrige Einwurfsäulen; große Mülltonnen verschwinden aus dem Blickfeld. Neben der verbesserten Optik haben Unterflursysteme noch viele weitere Vorteile: Geruchs- und Ungezieferbelästigung sowie die Brandgefahr werden minimiert, der Lärm beim Einwurf von Glas verringert sich, die Mieter sind unabhängig vom Abfuhrkalender und müssen die Tonnen nicht zur Straße schieben. Wenn der Container voll ist, kann der Entleerungsauftrag durch einen automatisierten Füllstandsmelder übermittelt werden. Das Entleeren selbst ist mit deutlich geringer körperlicher Beanspruchung verbunden.
Zwar gilt die Anschaffung von Unterflursystemen als teuer, doch sie verspricht auch viele Einsparungen: Durch das große Fassungsvermögen sind weniger Leerungen notwendig, somit müssen Müllfahrzeuge seltener fahren, was neben dem finanziellen Vorteil auch aus ökologischer Sicht interessant ist. Zudem ist jeder eingesparte Quadratmeter bares Geld wert. Doch sind Unterflursysteme samt ihrer Entsorgungslogistik tatsächlich so wirtschaftlich und nachhaltig, wie es scheint? Welche Kritikpunkte gibt es und warum entscheiden sich einige Kommunen trotz aller Vorteile dagegen? Diese und andere Fragen werden im Seminar durch eine ganzheitliche Systembetrachtung beantwortet.

Referenten

Andreas Bernau, Abteilung Technik Bau Entsorgungssysteme, Stadtreinigung Hamburg
Raoul Janssen, Geschäftsführer, emz - environmental technology GmbH (Nabburg)
Andrea Koch, Bereichsleiterin Sammlung und Transport, USB Bochum GmbH
Michael Morch, M.Sc., Berater in der Entsorgungswirtschaft (Bochum)
Dr. Hans-Peter Obladen, Geschäftsführer, Akademie Dr. Obladen GmbH (Berlin)
Stephan Porth, Leiter Vertrieb, H&G Entsorgungssysteme GmbH (Burbach)
Dr.-Ing. Dietmar Regener, stellv. Betriebsleiter, Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (Paderborn)

Programm

Unterflursysteme: alles ist möglich.
Öffentlicher Raum. Wohnungswirtschaft. Gewerbe.
Erfahrungen in der Planung und im Einsatz von Unterflursystemen
Ziele. Vorteile. Planung und Umsetzung. Kennzahlen. Optimierungspotentiale und Resümee.
Füllstandmessung
Digitalisierung an gemeinschaftlichen und öffentlichen Behältern. RFID und Smartphone gesteuerte Zugangskontrollsysteme. Ultraschall-Füllstandmessungen. Datenanalyse. Touren optimieren.
Einbau und Instandhaltung von Unterflursystemen
Vorbereitungen. Schnittstellen. Bauverlauf. Reinigung und Wartung. Optimierungsmöglichkeiten.
Tourenplanung Unterflursysteme
Fahrzeug- und Erfassungstechniken. Grundlagen zur Tourenplanung Unterflurbehälter. Beispiele zur Tourenplanung Unterflurbehälter.
Alternative Unterflursysteme, Unterschiede und Effekte Abfuhr mit Seitenladern
Kalkulationsziele. Kennzahlen. Besonderheiten Logistik. Vergleich Gesamtkonzept Kranlösung.

Gebühr

490,00 € zzgl. MwSt. (reduziert: 340,00 € zzgl. MwSt.)