Akademie Dr. Obladen GmbH
Kategorie: Betriebshofleiter

Modul 7 Grünanlagen, Friedhofswesen, Sport- und Spielplätze - Lehrgang Leiter/in Betriebshof

Modul 7 Grünanlagen, Friedhofswesen, Sport- und Spielplätze - Lehrgang Leiter/in Betriebshof
Anpassungsbedarfe an gesellschaftliche Veränderungen. Betreibermodelle, Pflegekonzepte und Sorgfaltspflichten. Modul 7 im Lehrgang Betriebshofleiter/-in.

Teilnehmer

Dieses Modul ist Teil des Lehrgangs "Leiter/in Betriebshof". Es richtet sich an Führungs- und Nachwuchskräfte auf Betriebshöfen (Meister, Ingenieure, Verwaltungswirte o.ä.). Die Teilnahme steht auch Führungs- und Fachkräften offen, die nicht den gesamten Lehrgang mit allen Modulen belegen möchten.

Nutzen

Das öffentliche Grün bildet Oasen mitten in der Stadt. Es schafft Lebensqualität. Es ermöglicht Erholung. Es ist stets einzigartig. Somit ist öffentliches Grün das Ergebnis großen handwerklichen Geschicks. Leider vergessen dies oft Politiker und Kämmerer, indem sie die finanziellen Möglichkeiten oft erheblich einengen. Somit ist ein Management gefordert, wie mit begrenzten Mitteln das öffentliche Grün gut wirken kann. Dabei muss auch die Sicherheit gewährt werden. Dies betrifft vor allem den öffentlichen Baumbestand. Baumkataster helfen den Zustand jeden einzelnen Baumes zu erfassen und Entscheidungen zur Pflege bis hin zur Fällung zu begründen und auch zu dokumentieren. Insgesamt ist stets die Arbeitssicherheit mit besonderer Sorgfalt zu beachten.
Ein weitere wichtiger Bestandteil der Infrastruktur sind die Spiel- und Sportplätze sowie Friedhöfe. Diese Anlagen sind einem stetem Wandel unterworfen. Bei den Spielgeräten ändern sich pädagogische Einschätzungen. Bei Sportplätzen entstehen unterschiedlichste Konzepte für die Trägerschaft und die Aufteilung des Pflegeaufwands. Auf den Friedhöfen spiegeln sich alle Facetten des demografischen Wandels wider. Führungskräfte müssen sich besonders früh auf gesellschaftliche Änderungen einstellen. Denn wenn sie Anpassungen in die Wege leiten, braucht es stets Jahre, bis diese greifen. Und auf jeder Einrichtung gibt es große Verletztungsrisiken. Deshalb erfordern diese Anlagen speziell geschultes Fachpersonal. Jede Nachlässigkeit heute kann künftig teuer werden.

Referenten

Dr. Jakob Breer, INFA Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur- Management GmbH (Ahlen)
Martin Hiller, Geo3 GmbH Büro für Objektplanung (Bedburg-Hau)
Thomas Lück, Stadt Bochum, Technischer Betrieb
Anke Nitsche, KSR - Kommunale Servicebetriebe Recklinghausen
Bernhard Schregel, Zentraler Betriebshof Gladbeck - ZBG
Dr. Hubert Seier, DSC GmbH (Selm)
Jürgen Staubach, Kommunalbetrieb Werl (KBW) (Werl)

Programm

13.01:
H. Seier: Begrüßung und Einführung
J. Breer: Pflegekonzepte
Bestandsaufnahme. Aufbau eines Pflegekonzeptes. Instrumente zur Qualitätssicherung. Leistungsträger in einem zukunftsorientierten Grünflächenbetrieb. Synergieeffekte bei Zusammenführung von Grünflächenpflege und Straßenreinigung.
14.01.
A. Nitsche: Grünflächenpflege als Auftrag der öffentlichen Verwaltung
Flächenplanung und wirtschaftliche Grünplanung. Arbeitsplanung. Softwarenutzung. Personalbedarf. Mitarbeiterqualifikation. Regie- und Unternehmerpflege. Leistungsvergabe. Mindestanforderungen: gärtnerische Substanzerhaltung, Verkehrssicherheit, optischer Gesamteindruck. Pflegevereinfachungen.
15.01
B. Schregel: Technische Hilfsmittel zur Aufgabendurchführung
Wirtschaftlicher Fahrzeug- und Geräteeinsatz. Verbau. Transporte. Kleingeräte und Holzzerkleinerer. Maschinenkalkulation. Fahrzeuge und Geräte. Bagger, Radlader, Friedhofsbagger. Rasenmäher.
M. Hiller: Sportplätze und Sportanlagen
Einrichtung von Sportanlagen. Pflege von Sportanlagen. Sicherheit und wirtschaftlicher Betrieb von Sportanlagen
16.01
NN: Spielplätze im öffentlichen Raum
Sicherheit auf Spielplätzen. Spielplatzmanagement. Dokumentation von Mängeln an Spielplatzgeräten. Was tun bei Mängeln? Zusammenhang von Spielen, Bewegen und Lernen. Planungskriterien nach DIN 18034. Spielwert contra Unterhaltungsaufwand. Naturerfahrungsräume.
J. Staubach: Grundlagen und Grundsätze des Friedhofswesens
Friedhöfe als Erholungsanlage. Ökologische Funktion. Ansprüche der Friedhofsnutzer. Friedhofsflächenbedarf. Arbeitsplanung. Optimierung der Pflege und Pflegevereinfachung. Regie- und Unternehmerpflege. Trends in der Flächennutzung. Friedhofsflächen-umwandlungen. Sicherheitsaspekte. Grabarten (gesetzliche Vorgaben). Wirtschaftliche Flächennutzung. Optimierung des Bestattungsbetriebes. Ausstattung der Friedhöfe.
17.01
T. Lück: Sonderthemen Baumpflege, Wegebau, Gewässer
Fachgerechte Pflege von Rasenflächen. Fachgerechte Pflege von Gehölzflächen. Organisation der Baumkontrolle. Wirtschaftliche Baumpflege. Baumfällungen und Öffentlichkeitsarbeit. Wegebau und Gewässerpflege.
Schriftliche Prüfung

Gebühr

980,00 € zzgl. MwSt.