Fuhrpark und Mobilität
Hamburg - 28.11.2014

Hamburger Hafen macht Lkw Beine

Nach zweijähriger Pilotphase geben die Hamburg Port Authority (HPA), die Deutsche Telekom und SAP ihr gemeinsames Projekt „smartPORT logistics“ (SPL) zur offiziellen Nutzung frei. SPL ist eine IT-Lösung, die Unternehmen, Partner und Kunden des Hafens auf der Ebene des Verkehrsmanagements eng miteinander vernetzt.

  • Bilanz für Pilotprojekt „smartPORT logistics“ zeigt deutliche Produktivitätssteigerungen
  • ab sofort zugänglich für alle Beteiligten der Transportkette Hafen
  • Echtzeit-Informationen zu Frachtaufträgen und Verkehrslage durch IT-gestütztes Verkehrsmanagement

Im Pilotbetrieb konnten die teilnehmenden Speditionen ihre Produktivität durch die deutliche Reduzierung von Wartezeiten um mehr als zwölf Prozent steigern.

Mit der Öffnung der SPL Services für alle an der Transportkette Beteiligten geht der Hamburger Hafen einen weiteren Schritt, um seine Qualität und seine Effizienz als wichtigen Teil der Lieferkette zu erhöhen. SPL nutzt als Basis eine übergreifende IT-Plattform, die mit mobilen Applikationen – sogenannten Apps – kombiniert ist. Dadurch sind aktuelle und vorausschauende Informationen über das Verkehrsgeschehen rund um den Hafen mithilfe mobiler Endgeräte wie Tablet-PCs oder Smartphones, aber auch über in den Fahrerkabinen installierte Telematikeinheiten abrufbar.

Durch die Nutzung der Services steht allen an der Transportkette Beteiligten ein zentrales Lagebild zur Verkehrs- und Infrastruktursituation im Hamburger Hafen zur Verfügung. Die Lkw-Fahrer erhalten in Echtzeit Verkehrsinformationen vom ADAC sowie Parkrauminformationen und personalisierte, routenbezogene Benachrichtigungen zur Verkehrssituation im und um den Hafen aus dem Port-Road-Managementsystem der HPA. Gleichzeitig können die beteiligten Speditionen ihre Transportaufträge verfolgen und mit allen Beteiligten vereinfacht kommunizieren.

Die SPL Services verknüpfen bislang nur isoliert verfügbare Informationen und Smart Device Apps. Sie sind ohne großen IT-Aufwand als sogenanntes Software-as-a-Service-Angebot zu flexiblen Konditionen nutzbar. Das zentrale Lagebild zur Verkehrs- und Infrastruktursituation im Hamburger Hafen sowie die bedarfsorientierte Vernetzung über eine zentrale Public Cloud bieten höchstmögliche Transparenz und erleichtern damit Entscheidungen. Je mehr Beteiligte das System aktiv nutzen, desto besser können die Potenziale zur Verkürzung von Lkw-Wartezeiten und Stauminimierung im Hafen und auf den Zufahrtswegen ausgeschöpft werden.

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Schneller und staufrei als PDF - Anhang 1
Hamburg Port Authority Anstalt öffentlichen Rechts
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