Wirtschafts- und Personalnachrichten
Bremen - 13.01.2022

Forderungen der Aussteller und Interessenten

Die Conenergy bzw. E-World GmbH schließt die vom BEMD im Dezember geforderte Verlegung der E-World nun nicht mehr aus und hat den Ausstellern kurzfristig drei vertragliche Optionen unterbreitet. 

Der BEMD hat sich daraufhin erneut mit seinen Mitgliedern, Innovationspartnern und Interessenten ausgetauscht. Daraus resultieren die folgenden Forderungen der Aussteller und Interessenten, die der Conenergy heute zugesandt wurden:

  1. Die Durchführung der Messe im Februar, wird wie bereits in unserer Erklärung im Dezember von den beteiligten Unternehmen weiterhin abgelehnt. Aus unser Sicht kann der Schutz der Mitarbeitenden und Gäste nicht ausreichend sichergestellt werden. Das Land NRW hat bereits im Dezember bspw. Publikumsmessen mit mehr als 750 Personen zunächst bis Ende Januar untersagt.
  2. Die angebotene Durchführung von zwei Terminen – im Februar und im Juni – wird allein schon aus wirtschaftlichen Gründen als nicht sinnvoll angesehen; daher ist die E-World 2022 schnellstmöglich auf den vom Veranstalter vorgeschlagenen Termin am 21. – 23. Juni zu verlegen und der Februartermin umgehend abzusagen.
  3. Die Aussteller lehnen den Vorschlag des Anbieters zur einseitigen Übernahme von Risiken ab. So werden bspw. Stornierungs- oder Umbuchungskosten nicht akzeptiert. Bisher haben die Aussteller neben dem Organisationsaufwand auch für die E-World 2022 bereits externe Kosten (Standbau, Hotelkosten usw.) in Millionenhöhe investiert; einige Ausgaben wären bei rechtzeitiger Kommunikation definitiv vermeidbar gewesen – auch noch kurz nach dem 3.12., in dem die Aussteller sich mehrheitlich für eine Verlegung ausgesprochen hatten. Nach den Erfahrungen (und deren Auswertung) mit der E-World 2021 ist das für viele nicht mehr nachvollziehbar. Die Unternehmen sind jedoch bereit, ihrerseits einen konstruktiven finanziellen Beitrag für eine Terminverschiebung zu leisten, bspw. durch vorzeitige Übernahme der für die Juni-Messe anfallenden Kosten.
  4. Die Aussteller erwarten marktübliche und faire Konditionen (AGBs), mit denen für beide Seiten (Messe und Aussteller) wirtschaftlich tragfähige Lösungen entstehen. Sie stehen für eine Abstimmung dieser Konditionen – für Juni und ohne zeitlichen Druck – bspw. im Ausstellerbeirat oder einem alternativen Gremium zur Verfügung.
  5. Die Aussteller sind der Meinung, dass sich die Kommunikation der Conenergy grundlegend ändern muss, um das in den letzten Monaten beschädigte Vertrauensverhältnis wieder herzustellen und zu einem wertschätzenden und respektvollen Umgang zurückzukehren.

Zu den oben genannten Vertretern gehören folgende Unternehmen:

  • Aareal Bank AG
  • Aareon AG
  • aov IT. Services GmbH
  • arvato Systems GmbH
  • BTC AG
  • co.met GmbH
  • Cortility GmbH
  • Creditreform Boniversum GmbH
  • CRIF GmbH
  • cronos Unternehmensberatung GmbH
  • DIGIMONDO GmbH
  • DMS GmbH
  • e.dat GmbH
  • E-MAKS GmbH und Co. KG
  • EnBW AG
  • EnergieRevolte GmbH
  • e´net GmbH
  • EnergieRevolte GmbH
  • enmore consulting ag
  • Equias B.V.
  • EVE Consulting und Beteiligungsgesellschaft mbH
  • evu zählwerk Abrechnungs- und Servicegesellschaft mbH
  • FACTUR Billing Solutions GmbH
  • Fichtner IT Consulting GmbH
  • FIT GmbH
  • GET AG
  • GISA GmbH
  • hsag Heidelberger Services AG
  • Intrum GmbH
  • iS Software GmbH
  • items GmbH
  • MST System Solutions GmbH
  • Natuvion GmbH
  • phi-Consulting GmbH
  • prego services GmbH
  • regiocom SE
  • regio iT gesellschaft für informationstechnologie mbH
  • rku.it GmbH
  • SAP SE
  • Schleupen SE
  • SCHUFA Holding GmbH
  • SIV.AG
  • Soluvia Energy Services GmbH
  • SOPTIM AG
  • Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH
  • Theben AG
  • Thüga AG
  • Thüga SmartService GmbH
  • TSG GmbH
  • Venios GmbH
  • Verband der Vereine Creditreform e.V.
  • VNG Handel & Vertrieb GmbH
  • Voltaris GmbH

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