Klimawandel, Lärmschutz, Nachhaltigkeit
Berlin - 13.08.2020

Was das BMU zur Linderung der Hitze tut

Die beste Vorbeugung gegen zunehmende Extremwetterlagen ist engagierter Klimaschutz. Aber manche Folgen des Klimawandels sind unvermeidbar.

Darauf muss Deutschland sich vorbereiten – mit einer gemeinschaftlichen Anstrengung und koordiniertem Handelns auf allen staatlichen Ebenen.

Das Bundesumweltministerium hat dabei eine zentrale Rolle: Es organisiert gemeinsam mit anderen Ressorts, Ländern und Kommunen den strategischen Rahmen: die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS). Und es bringt als Förderer neue Ideen und Konzepte voran, damit Kommunen voneinander lernen können: über das Förderprogramm „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“.

Wir helfen damit Regionen und Kommunen, Bildungseinrichtungen und mittelständischen Unternehmen, Konzepte oder Bildungsmodule zu erarbeiten, die künftige Klimawandelfolgen berücksichtigen. Gefördert werden insbesondere innovative Ideen und Leuchtturmvorhaben, die Antworten auf die Folgen der Erderwärmung wie Hitzeperioden, Hochwasser oder Starkregenereignisse liefern.

Seit Beginn des Förderprogramms wurden über 250 Einzelvorhaben mit einem Gesamtfördervolumen in Höhe von 33,6 Mio. Euro bewilligt. Im letzten Förderfenster (2019) hat sich die Anzahl der eingereichten Projektskizzen im Vergleich zum Vorjahr beinahe verdoppelt, was den zunehmenden Förderbedarf von Kommunen im Bereich der Klimawandelanpassung unterstreicht. Bundesumweltministerin Schulze setzt sich dafür ein, dass die Mittel erhöht werden und das Programm weiterentwickelt wird.

Die geförderten Konzepte machen die große Bandbreite der Klimaanpassung als Querschnittsaufgabe deutlich und reichen von Themen im Bereich der Landwirtschaft oder der Stadtentwicklung bis hin zu Gesundheit.

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BMU Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit