In eigener Sache
Alpen - 15.09.2014

Geht Urlaub auch ohne Arbeit?

Aktuell befassen sich Politiker, Gewerkschaften und die Medien mit der Frage, wie es um die Erreichbarkeit von Beschäftigten außerhalb der Arbeitszeit bestellt ist. Da lag es in diesem Sommer nahe, einmal nachzufragen. Das „Blitzlicht Kommunalwirtschaft“, welches von dem Mainzer Marktforschungsinstitut L•Q•M und dem Portal kommunalwirtschaft.eu monatlich durchgeführt wird, untersuchte im August die Erreichbarkeit von Beschäftigten der Kommunalwirtschaft im Urlaub.

Mehr als jeder Zweite (55%) der Befragten ist im Urlaub für berufliche Belange und Rückfragen erreichbar. E-Mails werden im Urlaub noch aktiv von fast jedem Dritten (31%) der Befragten beantwortet. Neben der Erreichbarkeit beschäftigt sich auch jeder Vierte der Befragten im Urlaub noch mit Fachliteratur und Informationen – und über berufliche Angelegenheiten allgemein halten sich 39% der Befragten auf dem Laufenden. Erstaunlich wirken diese Zahlen gerade dann, wenn man bedenkt, dass 71% der Befragten sogar angeben, eine Urlaubsvertretung zu haben.

Ausgeglichen fällt der Anteil der Arbeitsaufgaben aus, der trotz Vertretung unerledigt bleibt. Die Spanne reicht von weniger als 25% unerledigter Aufgaben bis hin zu einem Anteil von über 75% an Aufgaben, die trotz einer Urlaubsvertretung unerledigt bleiben.

Zusammenfassend: Immerhin beantworten 69% der Befragten keine E-Mails im Urlaub. Die Tendenz geht also durchaus zum Abschalten im Urlaub. Dies bestätigt auch der Umstand, dass 71% der Befragten eine Urlaubsvertretung haben.

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