Energiewende und Energieversorgung
Recklinghausen - 06.04.2020

Wer hat an der Uhr gedreht: 

An der Uhr hat am letzten Märzwochenende jede*r gedreht, denn seitdem gilt in Deutschland wieder die mitteleuropäische Sommerzeit.

Doch auch an der Heizung sollte gedreht werden und zwar an der Zeitschaltuhr. Welche Vorteile das hat, erklärt Klimaschutzmanagerin Lara Wahrmann: „Mit einer Zeitschaltuhr regeln viele Heizungen die Temperatur ganz automatisch. Hier lässt sich viel Geld sparen, indem die Uhr an die Umstellung auf die Sommerzeit ebenfalls angepasst wird. So vermeiden die Bürgerinnen und Bürger unnötiges Heizen.“

Verdeutlichen lässt sich das mit einem konkreten Beispiel: In Haushalt A wird während der Winterzeit abends bis 22 Uhr geheizt. Mit der Sommerzeit verlängert sich die tägliche Heizperiode um eine Stunde, es ist also faktisch bis 23 Uhr warm, dabei gehen die Bewohner*innen von Haushalt A bereits um 22 Uhr schlafen und heizen damit eine Stunde umsonst.

Umsonst ist diese Stunde natürlich ganz und gar nicht - im Gegenteil, sie kostet bares Geld. Mit der Anpassung der Heizzeiten lassen sich somit nicht nur einige Kosten, sondern auch viel Energie sparen, was letztlich dem Klima zugutekommt.

„Noch sind die Außentemperaturen frühlingshaft frisch, vor allem nachts“, sagt Lara Wahrmann. „Aber sobald es wärmer wird, sollten die Recklinghäuserinnen und Recklinghausen überlegen, ob sie die Heizung bis zum Herbst nicht sogar ganz abschalten. Alternativ lassen sich oft individuelle Wochenprogramme einstellen.“

Unabhängig von der Zeitumstellung sollte jede Heizung regelmäßig professionell gewartet werden, um eine lange Lebensdauer und einen energieeffizienten Betrieb zu gewährleisten. Die Stadt Recklinghausen ist Mitglied im landesweiten Netzwerk ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert und vom NRW-Wirtschaftsministerium unterstützt wird. Energieeffizienz und Wärmenutzung sind zentrale Themen des Netzwerks.

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