Wirtschafts- und Personalnachrichten
Gelsenkirchen/Hamm - 27.03.2020

Die Direktorin des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen, Elfriede Sauerwein-Braksiek, wechselt mit Wirkung vom 1. April zur neuen Autobahngesellschaft.

Sie übernimmt als Direktorin die Leitung der neuen "Niederlassung Westfalen" der Autobahn GmbH des Bundes. Die Niederlassung ist eine von bundesweit zehn und hat ihren Sitz in Hamm.

Sie verantwortet künftig mit sechs Außenstellen das Autobahnnetz vom hessischen Gießen bis zum niedersächsischen Leer. Über ihre Nachfolge bei Straßen.NRW ist noch nicht entschieden.

Verkehrsminister Hendrik Wüst dankte Frau Sauerwein-Braksiek herzlich für ihr Engagement und die hervorragende Arbeit: "Der Investitionshochlauf und die Rekordumsätze zeigen die Erfolge von Frau Sauerwein-Braksiek und was sie geleistet hat. Es ist wichtig, dass sich auch in Zukunft gute Leute um unsere Autobahnen in Nordrhein-Westfalen kümmern." Zum 1. Januar 2021 übernimmt der Bund die Zuständigkeit für die Autobahnen. Dafür hat er die Autobahngesellschaft gegründet. Bislang hat der Landesbetrieb für den Bund die Autobahnen verwaltet. Mit dem Übergang der Aufgabe gehen in den kommenden Monaten bis zu 40 Prozent der Beschäftigten vom Landesbetrieb zum Bund über.

Die 60-jährige Elfriede Sauerwein-Braksiek hat beim Landesbetrieb Straßenbau in den vergangenen 30 Jahren unterschiedliche Führungspositionen bekleidet. Sie war Abteilungsleiterin in der Niederlassung Bochum, leitete eine Grundsatzabteilung in der Straßen.NRW-Zentrale in Gelsenkirchen, bevor sie dort zur Hauptgeschäftsführerin und späteren Direktorin aufstieg. Nebenbei ist sie seit drei Jahren Vorsitzende der bundesweit agierenden Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen. Die gebürtige Triererin studierte an der RWTH Aachen Bauingenieurwesen (Konstruktiver Ingenieurbau).

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