Wasser- und Abwasserwirtschaft
Berlin - 27.03.2020

Der Bundesrat hat heute die neue Düngeverordnung beschlossen.

Damit hat Deutschland einen wichtigen ersten Schritt getan, sich auf die Einhaltung des Nitrat-Grenzwerts im Grundwasser zuzubewegen. Dazu Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe:

„Die heutige Entscheidung des Bundesrats ist ein wichtiger Schritt für den Trinkwasserschutz und damit den Gesundheitsschutz in Deutschland. Der Weg ist nun frei für weniger Gülle auf unseren Feldern und weniger gesundheitsschädliches Nitrat im Grundwasser. Strafzahlungen der EU sollten hiermit vom Tisch sein. Die von der EU-Kommission akzeptierte Fristverlängerung zur Ausweisung der besonders mit Nitrat belasteten sogenannten Roten Gebiete bis zum 1. Januar 2021 ist aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe akzeptabel. Dies fördert in der momentan schwierigen Phase die Akzeptanz dieser wichtigen Umweltschutzmaßnahme seitens der Landwirtschaft. Eine weitere Binnendifferenzierung der Roten Gebiete darf allerdings nicht dazu führen, dass die Flächen, auf denen Trinkwasserschutzmaßnahmen durchgeführt werden müssen, kleingerechnet werden.“

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DUH Deutsche Umwelthilfe e.V.
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