Wirtschafts- und Personalnachrichten
Berlin - 11.02.2020

Bürger*innen halten unbefugten Zugriff auf sensible Daten und persönliche Informationen für die größte Bedrohung im Internet

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) werden in diesem Jahr eine gemeinsame bundesweite Informations- und Sensibilisierungskampagne starten.

"Mit der Informationskampagne zur IT-Sicherheit wollen wir das Risikobewusstsein unserer Bürgerinnen und Bürger und ihre Fähigkeiten zur Problemlösung stärken, damit sie sich sicher im Netz bewegen", so Bundesinnenminister Horst Seehofer.

Mehr Sicherheit beim Online-Banking, für mobile und Smart-Home Geräte

Das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage des BSI war eindeutig: Mehr als 70 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Informationen über Risiken im Netz und mehr Unterstützung bei der digitalen Sicherheit. Dabei gaben sie den unbefugten Zugriff Dritter auf sensible Daten und auf persönliche Informationen als größte Bedrohung im Internet an.

"Die Umfrage zeigt, dass der Wunsch nach Unterstützung groß ist", betonte der Bundesinnenminister. "Mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik verfügen wir in unserer Bundesverwaltung über erstklassige Spezialisten, mit denen wir diese Unterstützung leisten werden."

Als besonders relevant bewerteten die Befragten die Absicherung des Online- und Mobile-Bankings sowie den Schutz von Geräten wie Notebooks und Smartphones. Fast jeder Zweite sorgt sich darüber hinaus vor dem Fremdzugriff auf Geräte im Smart Home – also vernetzte Fernsehgeräte, Kühlschränke oder intelligente Sprachsysteme.

Vergleichsweise niedrig ist das Bedürfnis nach digitaler Sicherheit bei der E-Mail-Kommunikation und dem Umgang mit Social Media. Auch hierzu möchte die Informationskampagne Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit leisten.

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BMI - Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
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