Energiewende und Energieversorgung
Düsseldorf - 08.11.2019

Bauarbeiten beginnen im Januar

Der Düsseldorfer Stadtteil Benrath wird für die Fernwärme erschlossen.

In einem ersten Schritt wurden der Neubau des Albrecht-Dürer-Berufskollegs sowie Wohnhäuser an der Paulsmühlenstraße angeschlossen. Nun ist eine Weiterführung der Versorgungsleitung zu den städtischen Schulen geplant. Für die Anbindung der Schulen muss eine knapp 1.300 Meter lange Verbindungsleitung gebaut werden. Die Arbeiten dafür starten im Januar 2020.

Um die Bürgerinnen und Bürger umfassend darüber zu informieren, lädt die Stadtwerke-Tochter Netzgesellschaft Düsseldorf mbH zu einem Informationsabend in Benrath ein: am Donnerstag, 14. November, 19 Uhr, Rathaus Benrath, Benrodestraße 46.

Zum Ablauf der Bauarbeiten: Die Netzgesellschaft Düsseldorf nutzt die Arbeiten zum Fernwärmeausbau auch, um notwendige Erneuerungen im Gas-, Wasser und Stromnetz vorzunehmen. Die Gesamtdauer aller Maßnahmen ist für den Zeitraum von Januar 2020 bis voraussichtlich April 2021 geplant. Ausgeführt werden die Arbeiten auf den folgenden Straßen: Urdenbacher Allee, Hauptstraße, Görresstraße, Benrodestraße und Hospitalstraße.

Um die Geschäfte und diverse Veranstaltungen im Bereich der Benrather Fußgängerzone so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, wurde mit dem Amt für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Aktionsgemeinschaft Benrath abgestimmt, dass nur im Zeitraum von Januar bis April im Bereich der Fußgängerzone und des Marktes gebaut wird. Arbeiten, die bis April 2020 dort nicht fertiggestellt werden können, setzt die Netzgesellschaft von Januar bis April 2021 fort.

Ans Fernwärmenetz angeschlossen werden das Städtische Schloss-Gymnasium, die Grundschule Schloss Benrath Städtische Gemeinschaftsgrundschule, die Realschule Benrath sowie die Städtische Gemeinschaftshauptschule Benrath.

Mit dem Anschluss ihrer Gebäude an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Düsseldorf leistet die Landeshauptstadt Düsseldorf einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung und zur Erreichung ihres Ziels, bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu sein. Berechnung zufolge können so rund 15.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr vermieden werden. Das entspricht den Emissionen von mehr als 4.500 Mittelklasse-PKW mit Benzin-Motor bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr. Auch wegen dieser günstigen Wirkung wird die Baumaßnahme teilweise aus Mitteln des Landes NRW und der Europäischen Union (EFRE) finanziert. Die Fernwärme in Garath wird zu über 50 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen (Holzhackschnitzel bzw. Pellets), der Rest stammt aus dem kohlenstoffarmen Energieträger Erdgas.

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swd: Stadtwerke Düsseldorf AG