Stadtbildpflege, Stadtreinigung und Winterdienst
Lauf an der Pegnitz - 16.05.2019
Landkreis Nürnberger Land

In Südbayern setzte der Schnee den Menschen ungewöhnlich stark zu

Am 14. Mai ehrte Landrat Armin Kroder die Freiwilligen von Feuerwehr, BRK, THW und die Reservisten der Bundeswehr, die im Januar in Südbayern Hilfe bei der Beseitigung der Schneemassen geleistet haben.

Vor exakt vier Monaten, am Montag, den 14. Januar, brach das erste von zwei Hilfskontingenten in aller Frühe nach Berchtesgaden auf, um dort Schnee von einsturzgefährdeten Dächern zu räumen. Es kehrte am Mittwochnachmittag zurück. Donnerstagmorgen um sechs Uhr startete die Ablösung und kehrte am Sonntag zurück. Insgesamt waren über 300 Frauen und Männer der Feuerwehren Altdorf, Behringersdorf, Bullach, Burgthann, Diepersdorf, Entenberg, Ezelsdorf, Feucht, Gersdorf, Günthersbühl, Haimendorf, Hartmannshof, Henfenfeld, Hersbruck, Heuchling, Hohenstadt, Lauf a. d. Pegnitz, Leinburg, Ludersheim, Mimberg, Moosbach, Neunhof, Oberferrieden, Osternohe, Ottensoos, Pattenhofen, Pfeifferhütte, Pommelsbrunn, Renzenhof, Röthenbach a. d. Pegnitz, Rüblanden, Rückersdorf, Rummelsberg, Schnaittach, Schönberg, Schwaig, Schwarzenbruck, Simonshofen, Weigenhofen, Wetzendorf und Winkelhaid sowie des Bayerischen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerks und der Bundeswehr aus dem Landkreis im Einsatz, mit entsprechenden Fahrzeugen und Gerätschaften – damit stellte das Nürnberger Land mehr Einsatzkräfte und mit fast einer Woche Dauer mehr Einsatztage als die meisten anderen Landkreise. Der Einsatz wurde nach einer Anforderung durch die Regierung von Mittelfranken durch Mitarbeiter des Landratsamtes als Katastrophenschutzbehörde und durch Führungskräfte der Feuerwehren vorbereitet. Die Leitung hatten Kreisbrandrat Norbert Thiel und die Kreisbrandinspektoren Holger Herrmann und Peter Schlerf.

In Südbayern setzte der Schnee den Menschen ungewöhnlich stark zu: Durch die Schneelast bestand bei vielen Häusern Einsturzgefahr. In mehreren Gemeinden herrschte der Katastrophenfall, Häuser und Ortschaften mussten wegen drohender Lawinen evakuiert werden. Bei der Ehrung am Dienstag dankte Landrat Armin Kroder den Einsatzkräften herzlich für ihren Einsatz und lobte ihr vorbildhaftes Engagement. Kroder freute sich, dass die Frauen und Männer zwar erschöpft, aber wohlbehalten wieder zurückgekommen sind. Gemeinsam mit Kreisbrandrat Norbert Thiel und den Bürgermeistern der beteiligten Kommunen überreichte der Landrat als Zeichen der Anerkennung feuerrote Rosen, Ehrennadeln und einen Dankesbrief des Bayerischen Ministerpräsidenten. Abschließend lud er die Männer und Frauen, die alle wohlbehalten nach Franken zurückgekehrt waren, zu einem heimattypischen Schäufele-Essen ein.

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