Pressemitteilung
Stuttgart - 07.05.2014

„Nachhaltigkeit in Unternehmen ist eine ökologische und soziale Verantwortung"
Umweltminister Franz Untersteller hat zum Auftakt des Internationalen Forums für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit, CSR, in Ludwigsburg dazu aufgefordert, Corporate Social Responsibility zu einem Kernbestandteil unternehmerischen Denkens und Handelns zu machen.

„Gesellschaftliche Verantwortung darf nicht nur eine Schönwetter-Strategie sein, nach dem Motto: solange es uns gut geht, geben wir etwas zurück. Es geht nicht nur darum, etwas Gutes zu tun. Es geht vielmehr um echte Nachhaltigkeit, das heißt um Verantwortung weit über unsere Generation hinaus. CSR, Corporate Social Responisbility, muss deshalb in Unternehmensstrategien und Unternehmensstrukturen fest verankert sein."

Baden-Württemberg, so Untersteller in seinem Grußwort, verfolge ein Drei-Säulen-Konzept aus Information, Beratung und Förderung, um Unternehmen zu unterstützen, Nachhaltigkeit in die Umsetzung zu bringen.
Beispielhaft nannte er das Programm ECOfit, mit dem das Umweltministerium Unternehmen beim Einstieg in den betrieblichen Umweltschutz fördert. Ziel dabei sei, unter Anleitung eines qualifizierten Umweltberaters die Grundlagen für ein Umweltmanagementsystem zu schaffen. „Umweltmanagement bedeutet Verbräuche an Energie, Wasser, Material, und Gefahrstoffen zu erfassen, ihn zu bewerten und dann systematisch Einsparungen zu erreichen. Das stärkt die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens, sicher die Wettbewerbsfähigkeit und trägt so zur Zukunft des Unternehmens und zum Erhalt von Arbeitsplätzen bei."
Seit dem Start von ECOfit im Jahr 2005 hätten sich 260 Unternehmen und Organisationen erfolgreich beteiligt, erläuterte Untersteller. Die Kosteneinsparungen der Unternehmen und Organisationen durch ECOfit-unterstützte Maßnahmen beliefen sich auf rund 13 Millionen Euro.

Auch das Ausbildungsprogramm „Ressourcenscout", das das Umweltministerium anbiete, diene dazu die Kompetenz insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen für Effizienzstrategien zu stärken.
Die Idee dahinter sei einfach, so der Umweltminister: „Je kleiner ein Betrieb desto eher braucht er Beratung und Information, um sich mit den Themen Ressourcen- und Materialeffizienz auseinanderzusetzen. Wir bilden deshalb Ressourcenscouts aus, die ihr Wissen in die Unternehmen tragen."
Schwerpunkte der Beratung seien die Verminderung des Energieeinsatzes, die Optimierung der Materialströme und Nutzung von Anlagen und Maschinen.

„Nachhaltig agierende Unternehmen können somit Kosten einsparen und dabei gleichzeitig etwas Gutes für unsere Umwelt und unser Klima tun", so Franz Untersteller.

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Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
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