Fuhrpark und Mobilität
Berlin - 13.03.2018

Martin Wansleben plädiert für Technologieoffenheit

Die große Bedeutung des Wandels hin zu alternativen Fahrzeugantrieben betont Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), anlässlich der Konferenz "E-Mobilität kompakt", zu der der DIHK heute nach Berlin eingeladen hatte.

Wansleben: "Die deutsche Automobilindustrie muss bei Zukunftstechnologien vorne bleiben. Das gilt nicht nur für Hersteller, sondern auch für Tausende mittelständische Zulieferer. Angesichts des Strukturwandels hin zu alternativen Antrieben werden viele ihre Geschäftsmodelle teilweise grundlegend verändern.

Die deutsche Industrie kann aus diesem Veränderungsprozess gestärkt hervorgehen. Dazu brauchen wir auch ganz neue Netzwerke. Daher ist es richtig, dass die Bundesregierung diesen Wandel mit der Plattform 'Zukunft der Mobilität' begleiten will.

Elektromobilität bedeutet nicht nur andere Antriebe. Auch für Industriestruktur, Stadtentwicklung, Logistik und Infrastruktur werden Veränderungen die Folge sein. Elektromobilität schreibt dabei regionale Erfolgsgeschichten unter Mitwirkung von Industrie- und Handelskammern. Fünf dieser Ansätze stellt unsere Konferenz 'E-Mobilität kompakt' konkret vor.

Technologieoffenheit ist für den Erfolg dabei dringend notwendig. Nur so können die Betriebe ihre jeweiligen Stärken voll nutzen. Wir brauchen ohnehin alle alternativen Antriebstechnologien, um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen. IHKs sind vor Ort mit zahlreichen Initiativen aktiv, um mit Unternehmen gemeinsam diesen Wandel erfolgreich zu gestalten."

Teilen Sie diesen Beitrag


DIHK | Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.
direkter Link zum Artikel