Fuhrpark und Mobilität
Berlin - 01.07.2022

141 Millionen Euro für alternative Antriebe auf der Schiene in 2022

Das BMDV führt das Förderprogramm alternativer Antriebe im Schienenverkehr fort. Heute startet der zweite Aufruf zur Antragseinreichung für die Förderung von klimafreundlichen, alternativen Antrieben im Schienenpersonennah- und Güterverkehr. Für die Bewilligung von Anträgen stehen 141 Millionen Euro im Jahr 2022 für Bewilligungen zur Verfügung.

Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing: „Um unsere Klimaschutzziele im Verkehr zu erreichen, brauchen wir CO2-neutrale Technologien auch auf der Schiene. Daher unterstützen wir Unternehmen im Schienenverkehr beim Umstieg von Dieselloks auf saubere Fahrzeuge mit Batterie und Brennstoffzelle auf nichtelektrifizierten Streckenabschnitten und den Einsatz von innovativen Hybrid-Loks im Güterverkehr.“

Mit der Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe im Schienenverkehr unterstützt das BMDV seit Februar 2021 die Marktaktivierung und den Markthochlauf alternativer Antriebstechnologien auf der Schiene. Diese bilden eine von vier Säulen des Bahn-Elektrifizierungsprogramms, die den Elektrifizierungsgrad der Schienenverkehrsleistung im Personen- und Güterverkehr erhöhen.

Als Schwerpunkte dieses Förderaufrufes gelten folgende Technologien:

  • für den Schienenpersonennahverkehr: batterieelektrische sowie brennstoffzellenbasierte Triebzüge,
  • für den Schienengüterverkehr: hybride Antriebstechnologien (z.B. Dual-Mode- und Batterie-Hybrid-Technologie).
  • Zusätzlich ist die Errichtung von Lade- und Betankungsinfrastruktur für die alternativen Antriebe sowie Elektrolyseanlagen zur Erzeugung von Wasserstoff und
  • Studien zu Einsatzmöglichkeiten im jeweiligen Streckennetz förderfähig.

Der Aufruf ist hier herunterzuladen und Anträge können bis zum 31.08.2022 eingereicht werden. Die Vergabe der Fördermittel erfolgt in einem wettbewerblichen Verfahren.

Sie haben Fragen zum aktuellen Förderaufruf?

In einem Online-Seminar am 08. Juli 2022 von 10 bis 11 Uhr gehen NOW GmbH und Projektträger Jülich (PtJ) auf die Inhalte des neuen Förderaufrufs ein. Zudem haben Sie Gelegenheit für Rückfragen.

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