Stadtbildpflege, Stadtreinigung und Winterdienst
Recklinghausen - 22.07.2021

In Lüdenscheid waren am vergangenen Donnerstag unzählige Keller vollgelaufen

Unwetter und Hochwasser haben in der vergangenen Woche auch im Märkischen Kreis erhebliche Schäden angerichtet.

Beim Aufräumen in Lüdenscheid hilft nun auch Ulrich Schulz, Mitarbeiter der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR), aus. Geplant ist, dass er mit einem KSR-Fahrzeug bis kommenden Mittwoch beim Einsammeln von Sperrmüll hilft.

In Lüdenscheid waren am vergangenen Donnerstag unzählige Keller vollgelaufen, die Feuerwehr rückte mehr als 170 Mal aus. Wegen Überflutung mussten mehrere Straßen gesperrt werden. Das Wasser hat sich mittlerweile zurückgezogen, doch die Aufräumarbeiten sind in vollem Gange. Seit Tagen sind die betroffenen Hausbesitzer und Mieter mit Aufräumarbeiten beschäftigt. An den Straßen stapelt sich der Sperrmüll, der nun mit einer konstatierten Aktion abgeholt wird.

„Wir sind über den Verband Kommunaler Unternehmen und verschiedene Foren im Land bestens vernetzt und so hat uns über diese Schiene auch die Nachricht erreicht, dass die Kollegen in Lüdenscheid dringend Hilfe benötigen“, berichtet KSR-Abteilungsleiterin Anke Nitsche. Für sie war es keine Frage, den Kolleg*innen vom Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) unter die Arme zu greifen. Schnell war der Kontakt geknüpft.

„Zum Glück haben wir noch einen Ersatz-Sperrmüllwagen auf dem Hof. Der rollt nun durch Lüdenscheid und leistet wertvolle Dienste beim Aufräumen. Damit können wir uns bei den Kolleg*innen sogar revanchieren. Die haben uns nämlich nach dem Sturm Ela im Juni 2014 mit einem Hubsteiger samt Besatzung bei der Beseitigung der Schäden in Recklinghausen unterstützt. Ich finde es toll, dass die kommunale Familie auch auf diese Art und Weise zusammenhält“, erklärte KSR-Chef Uwe Schilling.

So haben die Lüdenscheider nicht nur Unterstützung aus Recklinghausen erhalten, sondern auch Spezialfahrzeuge aus Dortmund und Hamm sind dort bei den Aufräumarbeiten im Einsatz.

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