Fuhrpark und Mobilität
Mainz - 25.11.2022

Die rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsministerin Daniela Schmitt hat die LADE GmbH in Mainz besucht. Schmitt informierte sich im Gespräch mit Gründer und Pioniergeist-Preisträger Dennis Schulmeyer über innovative Ladesysteme für Elektrofahrzeuge.

„Elektrofahrzeuge werden in der individuellen Mobilität der Zukunft eine Schlüsselrolle spielen. Die Nachfrage wird weiter steigen. Angesichts der großen Herausforderungen einer klimaneutralen Energieversorgung kommt intelligenten und innovativen Ladesystemen für diese Fahrzeuge deshalb eine große Bedeutung zu“, sagte Schmitt. Die Ministerin begrüßt, dass sich in Rheinland-Pfalz eine breit angelegte Wertschöpfungskette rund um das Zukunftsthema Elektromobilität entwickele: „Mit der Batteriezellfabrik in Kaiserslautern, industriellem Mittelstand, Start-Ups und engen Kooperationen zu unseren Hochschulen wollen wir hierzu ein ideales Forschungs- und Entwicklungsumfeld bieten.“

Die Technologie der LADE GmbH soll erneuerbare Energien und Elektromobilität miteinander verknüpfen. Ziel ist es, durch intelligente Steuerung der Ladevorgänge die – nicht ständig verfügbaren – Energiequellen Sonne und Wind deutlich effizienter zu nutzen. Langfristig sollen Elektroautos auch als Zwischenspeicher für erneuerbare Energien dienen. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von Vehicle to grid oder V2G (zu Deutsch: Vom Fahrzeug zum Netz). „Wir müssen schon heute die Weichen stellen, wenn wir die Potenziale von Vehicle-to-Grid zukünftig nutzen wollen“, sagte Gründer Schulmeyer, der auf die unterschiedlichen Nutzungszwecke verschiedener Ladesäulentypen aufmerksam macht: „Gleichstrom-Laden macht immer dann Sinn, wenn es schnell gehen muss, zum Beispiel an der Autobahn.“ Die entsprechenden Ladesäulen seien aber technologisch aufwendiger und damit teurer. „Beim Wechselstromladen ist das Ladegerät direkt im Auto verbaut, die dazu passende Ladesäule benötigt nur wenig Technik und ist dementsprechend einfach und günstig zu installieren“, sagte Schulmeyer.

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Mainz: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
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