Klimawandel, Lärmschutz, Nachhaltigkeit
Brüssel - 30.09.2022

Die Europäische Kommission hat bekannt gegeben, dass 100 weitere Regionen und lokale Behörden der Charta der EU-Mission zur Anpassung an den Klimawandel beitreten. Die ersten Unterzeichner hatten bereits im Juni ihre Bereitschaft erklärt, zusammenzuarbeiten, Ressourcen zu mobilisieren und Maßnahmen zu entwickeln, um ihre Anpassungsziele zu erreichen.

Weitere 23 Privatunternehmen, Dienstleistungszentren, Forschungsnetze und lokale Aktionsgruppen, die sich für die Verbesserung der Klima-Resilienz einsetzen, werden der Charta beitreten und Freunde der Mission werden. Die Gesamtzahl der Unterzeichner der Missionscharta beläuft sich nun auf 215 aus 24 Mitgliedstaaten, wobei 13 weitere Parteien aus Ländern kommen, die mit Horizont Europa, dem Forschungs- und Innovationsprogramm der EU, assoziiert sind oder assoziiert werden könnten.

Die Mission, die die Ziele des Europäischen Green Deal und der EU-Klimaanpassungsstrategie verfolgt, wird für den Zeitraum 2021-23 mit 370 Millionen Euro aus dem Programm Horizont Europa finanziert. Sie soll mindestens 150 Regionen und Gemeinden dabei unterstützen, ihre Transformation in Richtung Klimaresilienz bis 2030 zu beschleunigen. Sie wird den Regionen und lokalen Behörden helfen, Klimarisiken besser zu verstehen, sich vorzubereiten und sie zu bewältigen sowie innovative Lösungen zu entwickeln, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken.

Die Kommission hat außerdem kürzlich das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur vorgeschlagen, um der Natur zu helfen sich zu erholen. Es wird zudem die Gemeinden dabei unterstützen, sich besser auf die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels und den Verlust der biologischen Vielfalt vorzubereiten. Die Kommission ermutigt Antragsteller aus allen Mitgliedstaaten, die Charta zu unterzeichnen.

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Europäische Kommission
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