Energiewende und Energieversorgung
Berlin - 02.03.2021

Wirtschaft und Energie/Antwort

Die Kosten für den Ausbau der Netzinfrastruktur werden bis 2030 voraussichtlich steigen. Wie sich die zusätzlichen Kosten konkret auf die Netzentgelte der verschiedenen Spannungsebenen auswirkt, kann allerdings nicht gesagt werden, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (19/24576) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/24175).

Es werde allerdings daran gearbeitet die Netzentgelte verursachergerechter zu gestalten. So werden die Netzentgelte bis 2023 schrittweise vereinheitlicht und verminderte Netzentgelte sollen abgeschmolzen werden. Im Bereich des Engpassmanagements, also dem Ausgleich von Netzüberlastungen, erhoffe man sich hingegen Einsparungen. Die Kosten für Redispatch sollen bis 2025 um rund 214 Millionen Euro sinken.

Das Ministerium für Wirtschaft und Energie arbeite an einer Novelle der Anreizregulierungsverordnung, hierbei werde auch geprüft, wie Engpassmanagementkosten zukünftig abgerechnet werden. Die marktbasierte Beschaffung von Redispatch stehe ebenfalls im Fokus der Bundesregierung, dabei werden „verschiedene Ausgestaltungsvarianten von Redispatchmärkten mit abrufbasierter Vergütung sowie Redispatchmärkte mit (gegebenenfalls ergänzender) leistungsbasierter Vergütung“ geprüft.

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