Kreislaufwirtschaft
Rostock - 31.07.2020

Die Zahl der Geräte mit Informationstechnik wächst und damit auch der Bedarf an wieder aufladbaren Lithium-Akkus und nicht wieder aufladbaren Lithium-Batterien.

Diese werden unter anderem in Notebooks, Handys, Uhren, Kameras, Taschenrechnern, Speicherchips, E-Bikes oder medizinischen Geräten verwendet.

Bei unsachgemäßer Verwendung oder falscher Entsorgung stellen diese eine Gefahr dar. So können durch mechanische Beschädigungen gasförmige oder flüssige Stoffe austreten, die stark reizend, brennbar oder sogar giftig sind. Die äußere Erwärmung einer Lithium-Batterie, zum Beispiel durch Hitzeeinwirkung, kann zum Brand oder zur Explosion führen.

Altbatterien und Akkus gehören nicht in die Gelbe Tonne, nicht in den Restmüll und auch nicht in die Sperrmüll- oder Elektroschrottentsorgung“, betont Rostocks Senator für Infrastruktur, Umwelt und Bau Holger Matthäus.

Das Amt für Umwelt- und Klimaschutz ruft alle Verbraucherinnen und Verbraucher auf, Altbatterien in den Batterie-Sammelboxen im Handel zu entsorgen. Diese Sammelboxen müssen überall dort stehen, wo Batterien verkauft werden. Für den Handel besteht eine gesetzliche Rücknahme-Verpflichtung.

Auch auf allen Rostocker Recyclinghöfen können Altbatterien, darunter auch Hochleistungsbatterien, aus Rostocker Haushalten ohne zusätzliche Kosten in haushaltüblichen Mengen abgegeben werden. Dort sind die sichere Lagerung und der fachgerechte Transport zur Entsorgung sichergestellt. Besitzerinnen und Besitzer von Altgeräten sind verpflichtet, Altbatterien und Altakkumulatoren, die nicht vom Altgerät umschlossen sind, vor der Abgabe an einer Erfassungsstelle zu entfernen und extra zu entsorgen.

Die getrennte Altbatterie-Sammlung hält die Schadstoffe aus den gelben Tonnen, dem Hausmüll und der Umwelt fern. Durch die Verwertung der Altbatterien werden wertvolle Stoffe wie Stahl, Zink und Nickel zurückgewonnen.

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