Kommunale Infrastruktur
Pforzheim - 26.03.2020
Landratsamt Enzkreis

Erstmals profitiert die Gemeinde Neulingen von der Unterstützung des Landes

Auch in Zeiten der Corona-Krise gehen die Arbeiten am Ausbau des Breitbandnetzes im Enzkreis den Umständen entsprechend Schritt für Schritt weiter.

Mitte März erhielten nun weitere sieben Verbandskommunen Förderbewilligungen vom Land. Zwar konnten aufgrund der aktuellen Situation die Förderbescheide nicht wie sonst üblich im Innenministerium in Stuttgart persönlich übergeben werden.

Dennoch freuten sich der Zweckverbandsvorsitzende, Wurmbergs Bürgermeister Jörg-Michael Teply, sowie die Bürgermeister Helge Viehweg (Straubenhardt), Heiko Faber (Kieselbronn), Heinz-Peter Hopp (Knittlingen), Harald Eiberger (Illingen), Horst Martin (Neuenbürg) und Thomas Keller (Engelsbrand) über die von Innenminister Thomas Strobl ausgestellten Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von 322.721 Euro. Der Zweckverband hat damit vom Land in den vergangenen Jahren Fördermittel in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro für Neubau- und Mitverlegungsmaßnahmen erhalten.

Erstmals profitiert die Gemeinde Neulingen von der Unterstützung des Landes: Für umfangreiche Mitverlegungsmaßnahmen wurden 119.865 Euro bewilligt. Eine Förderung in Höhe von 75.518 Euro kommt der Stadt Neuenbürg zu Gute. In Engelsbrander Ortsteil Grunbach werden zwei Baumaßnahmen mit weiteren 74.237 Euro gefördert.

Schon mehrfach konnte die Gemeinde Straubenhardt Fördermittel des Landes für den Breitbandausbau in Empfang nehmen – dieses Mal 13.500 Euro für eine Mitverlegungsmaßnahme in Pfinzweiler. Fördermittel für kleinere Baumaßnahmen gingen an die Verbandskommunen Kieselbronn (15.570 Euro), Knittlingen (9.495 Euro) und Illingen (14.355 Euro). 

Soweit es die Umstände zulassen, soll laut Verbandsvorsitzendem Jörg-Michael Teply möglichst noch vor Ostern die europaweite Ausschreibung für den innerörtlichen Ausbau in den Verbandskommunen Straubenhardt, Birkenfeld und Ötisheim veröffentlicht werden. Hierzu sind noch letzte Abstimmungen mit der Förderstelle des Bundes erforderlich.

Teply zeigte sich zuversichtlich, dass auch künftig weitere Fördermittel für den Zweckverband bewilligt werden: „Zusammen mit den Fördermitteln des Bundes haben wir bislang bereits mehr als 33 Millionen Euro an Fördergeldern für den Breitbandausbau im Enzkreis zugesagt bekommen. Dieses Geld muss nun auch verbaut werden.“ Nach der Ausschreibung soll schnellstmöglich mit dem Bau der ersten Neubaustrecken des Backbones sowie weiterer innerörtlichen Strecken begonnen werden.

Gerade jetzt zeige sich, dass ein leistungsfähiges Breitbandnetz für die Region von großer Bedeutung sei: „Derzeit arbeiten viele Menschen im Homeoffice. Ich gehe davon aus, dass sich diese Entwicklung nach der Krise fortsetzen und verstärken wird. Wir werden daher weiterhin mit Hochdruck am Ausbau des Glasfasernetzes arbeiten“, so Teply abschließend. (enz)

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