Kommunale Infrastruktur
Mainz - 22.01.2020

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Mainz und die Breitbandanbindung von öffentlichen Gebäuden schreitet weiter voran

Dabei liegt aktuell ein Schwerpunkt beim Breitbandausbau an Schulen. Federführend wird die Thematik in einer dezernatsübergreifenden Projektgruppe unter Leitung der Mainzer Netze GmbH bearbeitet.

Geplant ist, in den nächsten Jahren nach und nach alle öffentlichen Schulen mit Glasfaser auszustatten. So wurden im Jahr 2019 zunächst acht Schulen angeschlossen, bei denen eine geringe Entfernung von der Straße zum Anschluss innerhalb des Schulgeländes besteht. Im Jahr 2020 sollen elf weitere Schulen folgen und in den folgenden Jahren dann alle anderen öffentlichen Schulen. Darüber hinaus besteht das Ziel, auch die restlichen öffentlichen Gebäude mit Breitband auszustatten.

Oberbürgermeister Michael Ebling: „Die Welt und damit auch die Landeshauptstadt Mainz werden immer digitaler. Diese Entwicklung verändert maßgeblich unsere Lebens- und Arbeitsweise. Ein hochleistungsfähiges Breitbandnetz ist dabei nicht nur für den Mainzer Wirtschaftsstandort existenziell. Der Umgang mit IT-Technologien ist heute eine der wichtigsten Schlüsselkompetenzen und wird auch zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche bereits in der Schule den verantwortungsvollen, souveränen und sinnvollen Umgang mit Computer, Tablet und Smartphone erlernen. Ich bin froh, dass die Mainzer Stadtwerke AG, genauer die Tochtergesellschaft Mainzer Breitband GmbH, die Mainzer Schulen mit moderner Glasfasertechnik an das Breitbandnetz anschließt und so die Grundlage schafft, dass es mehr technische Möglichkeiten für die Unterrichtsgestaltung gibt.“

Wirtschafts- und Liegenschaftsdezernentin Manuela Matz freut sich über die große Einigkeit in dieser Frage und über die gute Zusammenarbeit zwischen den Dezernaten und Fachstellen. „Ein leistungsfähiges Breitbandnetz ist heutzutage unverzichtbar. Das gilt selbstverständlich in besonderem Maße für Wirtschaftsunternehmen und Betriebe sowie für Privathaushalte, aber eben auch für öffentliche Einrichtungen wie Schulen oder Verwaltungsgebäude. Aber gerade bei der Bildung ist dieser Aspekt besonders wichtig“, so die Beigeordnete. Um digitale Angebote anbieten und nutzen zu können, spiele ein leistungsfähiges Breitbandnetz eine bedeutende Rolle. Es sei gut und richtig, dass die Mainzer Breitband GmbH den Ausbau des Glasfasernetzes in der Stadt konsequent und mit großem Elan angeht. „Liegt ein Glasfaserkabel mal, dann kann man ohne weiteres die umliegenden Wohn- und Gewerbegebiete relativ schnell versorgen“, erläutert die Dezernentin.

Schuldezernent Dr. Eckart Lensch erklärt: „Wir haben ein großes Interesse daran, dass unsere Bildungseinrichtungen mit der Zeit gehen und mit moderner IT-Infrastruktur geeignete Rahmenbedingungen vorhalten, um den bestmöglichen Unterricht zu gewährleisten. Dies ist auch die Grundvoraussetzung für die Umsetzung des Digitalpaktes, mit dem wir in die Lage versetzt werden, unserer Schulen mit entsprechender Hard- und Software auszustatten.“

Der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Daniel Gahr lobt das gute Zusammenspiel zweier Stadtwerke-Tochterunternehmen beim Thema Breitband-Ausbau: „Die Mainzer Breitband GmbH verlegt pro Jahr rund 30 Kilometer Glasfaserleitungen in unserer Stadt und nutzt dabei auch vorhandene Lehrrohre, die die Mainzer Netze GmbH bei der Sanierung und dem Ausbau der Strom-, Gas- und Trinkwassernetze gleich mitverlegt. Das spart Zeit und Geld und verhindert, dass Straßen doppelt aufgerissen werden müssen.“

Insgesamt sieht die für das Thema Breitband zuständige Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz die Stadt beim Thema Breitbandausbau auf einem guten Weg. „Die Versorgung hat sich in den letzten Jahren verbessert und bei den meisten Haushalten ist eine hohe Übertragungsrate möglich. Leider gibt es aber immer noch einige Flecken in Mainz, in denen die Breitbandanbindung schlecht ist. Es ist unser Ziel, in den kommenden Jahren flächendeckend eine hervorragende Versorgung herzustellen“, erklärt Matz. Deshalb sei man in ständigem Austausch mit der Mainzer Breitband GmbH und der Mainzer Netze GmbH, den anderen Anbietern sowie entsprechenden politischen Fachstellen. Manchmal wünsche sie sich zwar, dass der Breitbandausbau in unserer Stadt noch schneller vorangehe, doch insgesamt stimme die Richtung. Das sei positiv und für die Entwicklung der Stadt sehr wichtig.

Teilen Sie diesen Beitrag


Stadt Mainz
direkter Link zum Artikel