Fuhrpark und Mobilität
Augsburg - 20.11.2019

Sachverständigenbeirat berät Stadtrat und Verwaltung in allen Mobilitäts- und Verkehrsbelangen

Der Mobilitätsbeirat der Stadt Augsburg besteht aus zwölf stimmberechtigten und 16 beratenden Mitgliedern. Sie wurden bis 30. Juni 2023 durch den Stadtrat berufen. Die konstituierende Sitzung des Gremiums fand am 11. November statt.

Zum Vorsitzenden wurde Martin Wohlauer vom ADFC Kreisverband Augsburg e.V. gewählt. Seine Stellvertretung übernimmt Jörg Schiffler von der Arbeitsgemeinschaft Nahverkehr Augsburg e.V.

Der Mobilitätsbeirat dient als beratendes Gremium für den Stadtrat und die Stadtverwaltung. Er kann außerdem Empfehlungen zu Verkehrs- und Mobilitätsangelegenheiten abgeben. Getagt wird öffentlich mindestens einmal im Vierteljahr. Bei Themen mit besonderem Abstimmungsbedarf können auch außerplanmäßige Sitzungen einberufen werden. Die Geschäftsstelle des Mobilitätsbeirats wurde im Wirtschafts- und Finanzreferat eingerichtet.

Bürgermeisterin Eva Weber: „Mobilität betrifft uns alle“

Im Vordergrund der konstituierenden Sitzungen standen das Kennenlernen der Mitglieder untereinander, die Wahl des Vorstands sowie eine Diskussion über die Ausrichtung und die zukünftigen Aufgaben des Mobilitätsbeirats. Das Tiefbauamt stellte außerdem das Thema „Farbliche Kennzeichnung der Fahrradwege“ zur Beratung vor. Bürgermeisterin Eva Weber führte als zuständige Referentin durch die konstituierende Sitzung und resümiert: „Das Thema Mobilität betrifft uns alle. Entsprechend wichtig ist es für die Stadtverwaltung, dass nun ein breit aufgestelltes Gremium existiert, das auch bei komplexen Fragestellungen eingebunden werden kann und beratend zur Seite steht.“

Auf Augenhöhe begegnen und einander zuhören

Vorsitzender Martin Wohlauer sieht den Mobilitätsbeirat als wichtigen Baustein des Querschnittsthemas Mobilität: „In einer Wachstumsstadt wie Augsburg ergeben sich ganz neue Herausforderungen hinsichtlich der Erfüllung der Mobilitätsbedürfnisse ihrer Bewohner. Mit dem Mobilitätsbeirat gibt es nun wieder eine Kommunikationsplattform, die hilft, damit sich Verkehrsverbände, Stadtverwaltung, Stadträte und andere Akteure auf Augenhöhe begegnen und einander zuhören können. Nur so können wir alle gut an ihre Ziele bringen. Der Anfang ist gemacht.“

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