Wirtschafts- und Personalnachrichten
Dresden - 11.06.2019

Sachsens Wirtschaftsminister zum Vorschlag der G20

Bundesfinanzminister Olaf Scholz geht fest davon aus, dass es künftig eine weltweit geltende Mindeststeuer für Unternehmen geben wird. Beim Treffen der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) wurde die Idee ausdrücklich begrüßt.

Dazu Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig: „Die Umsetzung wäre ein wichtiger Schritt hin zu mehr Steuergerechtigkeit. Es kann doch nicht sein, dass große Technologiekonzerne wie Google und Facebook oder internationale Ketten in Deutschland zwar gute Geschäfte machen, aber dafür keine oder nur geringe Steuern zahlen. Ich unterstütze deswegen ausdrücklich den Vorschlag der G20, dass Steuern nicht mehr nur am Firmensitz gezahlt werden sollen, sondern an dem Ort, an die Dienstleistungen tatsächlich in Anspruch genommen werden. Damit geht man endlich auch effektiv gegen Steueroasen vor, wo sich Unternehmen nur niederlassen, um Steuern zu sparen.“

Teilen Sie diesen Beitrag


Freistaat Sachsen
direkter Link zum Artikel