Fuhrpark und Mobilität
Stuttgart - 05.12.2018

15,5 Millionen Euro sind bereits zugesagt

Die Stadt Stuttgart packt neue Maßnahmen an, damit die Luft in der Landeshauptstadt besser wird. Im Fokus steht dabei die Digitalisierung des Verkehrssystems. Elf Maßnahmen stehen kurz vor dem Projektstart.

So sollen unter anderem 500 Fahrzeuge mit Sensoren ausgestattet werden, die Daten über das Fahrverhalten liefern und als Grundlage dafür dienen, den Verkehrsfluss zu verbessern. Eine Maßnahme ist auch, nutzerspezifische Verkehrsinformationen zu entwickeln, die digital über das Smartphone oder das Display im Fahrzeug angezeigt werden. Und im Hinblick auf das automatisierte Fahren wird die Infrastruktur so ausgestattet, dass sie künftig direkt mit Fahrzeugen kommunizieren kann: Auf diese Weise können Ampeln den Fahrzeugen etwa mitteilen, ob eine Ampel rot oder grün anzeigt.

Ein Teil der Kosten für die Maßnahmen soll über Fördermittel des Bundes aus dem "Sofortprogramm Saubere Luft 2017 bis 2020" finanziert werden. Dank des positiven Votums des Verwaltungsausschusses von Mittwoch, 5. Dezember, können die elf Maßnahmen - vorbehaltlich der Förderung durch den Bund - auf den Weg gebracht werden. Der Ausschuss für Umwelt und Technik hatte bereits am 4. Dezember zugestimmt.

Mit dem Sofortprogramm stellt die Bundesregierung für Kommunen, die einer besonders hohen Stickoxidbelastung ausgesetzt sind, Fördermittel in Höhe von insgesamt 1,5 Milliarden Euro bereit. Damit werden Maßnahmen aus unterschiedlichen Bereichen gefördert - wie "Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme" oder "Elektromobilität". Das Geld soll dazu dienen, die Luftqualität kurzfristig - aber dennoch nachhaltig - durch die Verringerung der verkehrsbedingten Schadstoffemissionen zu verbessern.

Die Stadtverwaltung hat zusammen mit dem Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) und der SSB insgesamt 35 Anträge mit einem Fördervolumen von rund 22,2 Mio. Euro eingereicht. Rund 15,5 Millionen Euro hat der Bund bereits zugesagt.

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