Wirtschafts- und Personalnachrichten
Dresden - 05.12.2018

Staatsminister Schmidt würdigt Umweltallianz Sachsen

Eine zeitgemäße Unternehmensausrichtung ist heute undenkbar ohne umweltgerechtes Wirtschaften und eine umweltorientierte Betriebsführung. Seit genau 20 Jahren zeichnet die Umweltallianz Sachsen Unternehmen aus, die vorbildliche, freiwillige Umweltleistungen erbringen.

Ziel der Allianz ist es, diese Leistungen nicht allein zu würdigen, sondern sie sichtbar zu machen und Nachahmer zu finden. Die Vereinbarung zwischen dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL), dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA), den Kammern und Verbänden der Wirtschaft sowie der Land- und Forstwirtschaft dient gleichzeitig als Anstoß zur Entwicklung neuer Technologien, Produkte und Produktionsabläufe im Bereich der „grünen Wirtschaft“.

Umweltminister Thomas Schmidt hat heute (5. Dezember 2018) in Dresden im Rahmen der Festveranstaltung „20 Jahre Umweltallianz Sachsen“ die bereits viermal fortgeschriebene Vereinbarung zur Umweltallianz Sachsen gewürdigt. „Auch wenn sich Ausgangslagen mit der Zeit ändern und sich die Rahmenbedingungen teils stark in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen, wie Industrie, Handwerk, Dienstleistungsgewerbe sowie Land- und Forstwirtschaft, unterscheiden: Im Einklang von Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit liegt unsere gemeinsame Aufgabe und auch unser beständiger Konsens“, sagte Staatsminister Schmidt. „Die Umweltallianz Sachsen hat bei den Unternehmen in zwei Jahrzehnten nicht an Attraktivität verloren. Das Interesse an der Auszeichnung ist ungebrochen groß und die Unternehmen führen das Logo der Umweltallianz mit Stolz.“

Die Umweltallianz Sachsen wird getragen und mit Leben erfüllt durch eine große Zahl von Betrieben, die sich mit überdurchschnittlichem Engagement für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und betriebliches Umweltmanagement einsetzen. „Für den Zusammenhalt, die Zusammenarbeit und für das gemeinsam Erreichte bedanke ich mich bei allen Partnern. Ich hoffe auf eine erfolgreiche Zukunft auf Grundlage der maßgebenden Prinzipien unserer Allianz: Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation. Jedes Unternehmen, das mitmacht, zählt!“, sagte der Staatsminister.

Im Rahmen der Festveranstaltung übergab Umweltminister Schmidt vier Auszeichnungsurkunden der Umweltallianz Sachsen an Porsche Leipzig GmbH, Dresdner Silber und Metallveredlung GmbH, ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH sowie an Schornsteinfegermeister Michael Walther. Alle Urkundenempfänger haben die internationale Umweltmanagementnorm (DIN ISO 14001), Porsche Leipzig GmbH und die ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH daneben ein systematisches Energiemanagement (DIN ISO 50001) umgesetzt. Die ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH hat sich außerdem einer Zertifizierung nach dem weltweit anspruchsvollsten Umweltmanagementsystem „Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung“ (Eco-Management and Audit Scheme „EMAS“) unterzogen.

„Es freut mich, gerade nach der heutigen Sächsischen Umweltmanagementkonferenz mit dem Titel ‚Umweltmanagement – Baustein der unternehmerischen Vorsorge‘ so viele Unternehmen mit genau diesen freiwilligen Umweltleistungen auszeichnen zu können“, sagte der Minister. Im Vorfeld der Festveranstaltung fand die 11. Sächsische Umweltmanagementkonferenz statt. Die Fachtagung für Unternehmen, Interessensverbände und Umweltverwaltung zeigte in zwei Fachsektionen „Einsteigern“ den Weg zum Umweltmanagement sowie „Fortgeschrittenen“ die aktuellen Herausforderungen der Umweltmanagementsysteme auf.

Hintergrundinformationen:

Basis der Umweltallianz Sachsen ist eine seit dem Jahr 1998 bestehende Kooperationsvereinbarung zwischen dem SMUL, dem SMWA, den Kammern und Verbänden der Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft. Sie wurde von den Partnern im Dezember 2016 bereits zum vierten Mal fortgeschrieben und erneuert. Die Urkunde der Umweltallianz Sachsen wird an sächsische Unternehmen verliehen, die eine freiwillige Umweltleistung nach einem bestehenden Katalog erbringen und sich um die Auszeichnung bewerben. Mit der Einführung gestraffter Teilnahmekriterien und der Kennzeichnung des Umweltallianz-Logos mit Jahreszahl besteht seit Anfang des Jahres 2017 die Möglichkeit, sich mit einer aktuellen Maßnahme jedes Jahr neu zu bewerben. Insgesamt wurden zum heutigen Stand 200 Unternehmen nach dem neuen Verfahren ausgezeichnet.

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