Vor Jahren gab es noch das Sommerloch. Das war eine Zeit, die so vor sich hinplätscherte, und in der überhaupt nichts Bedeutsames geschah. Man konnte sich zurücklehnen und Bücher lesen. Viele haben Urlaub. Es finden kaum Sitzungen statt. Man hat Zeit für Dinge, die man sonst kaum schafft: ein gutes Buch lesen, einen Sachverhalt recherchieren, Kontakte pflegen, etwas lernen, sich auf den neuesten Stand bringen.

Jetzt ist alles anders. Wir bannen gespannt auf die Nachrichten. Die Gesetzgebungsmaschinerie läuft auf Hochtouren. Das Kabinett beschließt Änderungen des Batteriegesetzes. Die Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes steht an. Die Umsetzung der EU-Kunststoffrichtlinie nimmt Formen an. Und bei der Mantelverordnung EBV/BBodSchV sieht es nach vielen Jahren endlich nach einem Durchbruch aus. Auswirkungen sind auch von der Novelle des Berufskraftfahrerqualifikationsgesetzes zu erwarten. Neue Antriebskonzepte verändern die Fuhrparke. Wir schlittern in eine Rezession. Und Nachhaltigkeit erfährt kräftigen Aufwind. Und alles wird digital. Es ist kaum noch möglich Überblick zu bewahren. Eins ist gewiss: das Tempo des Wandels nimmt unverändert zu. Corona darf aber nicht dazu führen, dass die Kreislaufwirtschaft stagniert. Ganz im Gegenteil sollte sie Antrieb sein die Kreislaufwirtschaft digitaler und nachhaltiger zu gestalten. Dafür sind Beratung und Schulungen erforderlich.

In der letzten Juliwoche findet erstmalig eine Sommerakademie für die Kreislaufwirtschaft statt.

Die Sommerakademie für die Kreislaufwirtschaft, die wir die Sommerakademie ins Leben gerufen haben, liefert dieses Update. Sie diskutier wichtige Branchenthemen und thematisiert, worauf wir uns beruflich einstellen müssen. Innerhalb einer Woche werden 20 Referentinnen und Referenten zu fünf aktuellen Themengebieten vortragen. Die Akademie thematisiert rechtliche, wirtschaftliche, organisatorische und kommunikative Aspekte der Kreislaufwirtschaft. Zu Wort kommen Wissenschaftler, Berater und Praktiker aus Betrieben. Auf dem Programm stehen Fallbeispiele aus verschiedenen Städten, Bestandsaufnahmen und Strategien. Für Diskussionen, das Kennenlernen von Kolleginnen und Kollegen aus anderen Betrieben und intensiven Erfahrungsaustausch bleibt genügend Zeit. Dies soll trotz der thematischen Dichte auf keinen Fall zu kurz kommen.

Wenn Sie also in der letzten Juliwoche nicht verreist sein sollten, wäre es eine großartige Gelegenheit sich über alle Trends und Entwicklungen zu informieren. Gehen Sie mit uns neue Wege und zeigen Sie Gestaltungswillen an, indem Sie sich weiterbilden. Am besten melden Sie sich sofort an; die Anzahl der Teilnehmerplätze ist begrenzt.

https://kommunalwirtschaft.eu/veranstaltungen/tagungen/10050-sommerakademie-kreislaufwirtschaft

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