Im Jahr 2015 nahmen einer Studie der KfW zufolge etwa 16 Mio. Personen, was rund einem Drittel (32 %) der Erwerbsbevölkerung entspricht, an mindestens einer beruflichen Weiterbildung teil, beispielsweise an Kursen, Fachvorträgen, Umschulungen, Aufstiegsfortbildungen oder berufsbegleitenden Studien. 90 % der befragten Personen haben an fachlichen Schulungen und 55 % an Schulungen zur Steigerung persönlicher oder sozialer Kompetenzen teilgenommen. Die Teilnehmer gaben an, nicht den Anschluss an neue Entwicklungen verlieren zu wollen.

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In vielen Betrieben finden in diesen Tagen die jährlichen Mitarbeitergespräche statt. Dabei geht es meistens nicht nur die Aufarbeitung des vergangenen Jahres und um die neuen Vorhaben in den nächsten Monaten, sondern auch um die persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit Unterstützung der Vodafone Stiftung und des Bundesinstituts für Berufsbildung hat sich im vergangenen Jahr eine Umfrage von mehr als 10.000 Beschäftigten mit der betrieblichen Weiterbildung befasst.

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Eine weiße Weihnacht wird es wohl in diesem Jahr nicht geben. Das ist auf der einen Seite erfreulich, denn die Kollegen aus dem Winterdienst sind an Weihnachten bestimmt lieber zu Hause als auf der Straße. Auf der anderen Seite wären ein ordentlicher Winter mit Schnee und Eis auch mal wieder eine willkommene Abwechslung.

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Berlin, am 20. Dezember 2016 (Der Tag danach). Nun auch in Berlin. Und dann so nah. Der Ort des Geschehens gehört zu unserem Alltag: wenn wir vom Bahnhof Zoo ins Büro laufen überqueren wir den Breitscheidplatz. Lange Zeit war dort die nahste Eisdiele und ich kann mich an einige Gelegenheiten erinnern, um in der Sonne etwas abzuhängen. Der Breitscheidplatz ist ein Synonym für das Leben im westlichen Berlin.

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Am 20. März 2013 wurde der erste Artikel im Tagesanzeiger kommunalwirtschaft.eu veröffentlicht. Seitdem haben wir insgesamt 17.410 Artikel veröffentlicht und es werden täglich mehr (Stand 13.12.2016). Wussten Sie schon, dass Sie über die Suchfunktion Zugriff auch alle Artikel der letzten drei Jahre haben?

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Das Bundeskabinett hat am 11. November den Verordnungsentwurf über die Bewirtschaftung von gewerblichen Siedlungsabfällen und von bestimmten Bau- und Abbruchabfällen (GewAbfV) beschlossen. Mit dem Beschluss startet das parlamentarische Verfahren im Bundestag und Bundestag. Die Verordnung soll noch in der laufenden Legislaturperiode in Kraft treten.

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Die voraussichtliche Lebensarbeitszeit ist Eurostat zufolge in der Europäischen Union (EU) seit 2005 um 1,9 Jahre auf 35,4 Jahre gestiegen.

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Der Wintereinbruch in der vorletzten Woche war überraschend. Wir hatten in Hamburg zu tun und haben eine Konferenz über Tourenoptimierung veranstaltet. Das Wetter verhinderte die Teilnahme von mehreren Personen - die meisten aus Westfalen. Dies kommt schon mal vor, ist aber für Mitte November schon außergewöhnlich.

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Berlin (18.10.2016) Der Förderverein VKU Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS e.V. hat auf seiner Mitgliederversammlung in Berlin einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Sprecher des Vorstands ist Wolfgang Bagin (Böblingen). Eine Satzungsänderung hat es ermöglicht, dass es künftig zwei Stellvertreter gibt.

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Dies kann tatsächlich ziemlich zeitnah eintreten und hätte erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. Zurzeit erfolgt die Versorgung der Städte nahezu vollständig über Diesel-Fahrzeuge. Aber auch in der Müllabfuhr oder Straßenreinigung sind Elektro-Antriebe noch immer exotisch. Weder die Einführung einer Blauen Plakette noch ein Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge erscheinen als attraktive Maßnahmen. Doch es gibt einen zwingenden Handlungsdruck.

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Am 14. September 2016 startet in Berlin der fünfte Lehrgang Führungskraft Kommunalwirtschaft. Es gibt noch wenige freie Plätze. Der nächste Beginn wäre erst wieder im Frühjahr 2017.

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Arbeitsgelegenheiten, sogenannte Ein-Euro-Jobs, stellen ein arbeitsmarktpolitisches Instrument dar, um Arbeitslose bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Arbeitsgelegenheiten sollen zusätzliche Beschäftigungen sein und abseits vom bereits vorhandenen Arbeitsmarkt und mit Hilfe von öffentlichem Geld angeboten werden. Die in der Arbeitsgelegenheit verrichteten Arbeiten sollen im öffentlichen Interesse liegen.

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Bund und Länder haben Personal abgebaut. Kommunen haben eingestellt und zwar vor allem im Bereich der Kinderbetreuung. In den Kommunen wuchs das Personal zum 30.06.15 um 11.500 Stellen.

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Heute, am Freitag vor Pfingsten, erreicht mich die Nachricht, dass Klaus Evertz im Krankenhaus verstorben ist. Er hatte sich für einen geplanten Eingriff dorthin begeben. Gestern hatte ich ihm noch auf die Mailbox gesprochen, wie denn die Operation verlaufen sei und dass ich mich über einen Rückruf freuen würde. Diesen Anruf werde ich nicht mehr erhalten.

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Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat vor kurzem die Eckdaten für die Förderperiode 2016 veröffentlicht. Die Antragsfrist beginnt am 2. Mai 2016 und endet am 30. November 2016. Förderbar sind praktische Fahrertrainings zu Fahrsicherheit und wirtschaftlichem Fahren nach Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz (BKrFQG) und Berufskraftfahrer-Qualifikationsverordnung (BKrFQV).

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Am 21.04.2016 hat die Bundesregierung den nächsten Schritt bei der Novelle des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes vollzogen und den Gesetzentwurf dem Bundestag zur Beschlussfassung übermittelt. Federführend ist das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Dem Entwurf ist eine Stellungnahme des Nationalen Normenkontrollrates, die Stellungnahme vom Bundesrat, der sich auf seiner 943. Sitzung am 18. März 2016 mit dem Entwurf befasst hatte, und die Gegenäußerung des Bundesregierung beigefügt.

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Wie denken unsere Bürger über die gesellschaftliche Herausforderung „Integration von Flüchtlingen"? Mit dieser Frage hat sich das ZDF-Politbarometer im April 2016 befasst. Die Mehrheit der Bürger (58 Prozent) bezweifelt, dass ein großer Teil der Flüchtlinge in den nächsten Jahren bei uns in den Arbeitsmarkt integriert werden kann. Es ist eine Minderheit von 38 Prozent, die an eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt glaubt. Es überwiegt Skepsis. Viele Interpretationsmöglichkeiten dieses Ergebnisses gibt es nicht.

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Im Daimler-Werk in Wörth trafen sich 20 Fahrtrainer aus mehreren Großstädten, um die Schulungsunterlagen für Aufbaukehrmaschinen zu überarbeiten. Maik Butzke von der Bucher Municipal GmbH und Sigurd Kohls von der Aebi Schmidt Deutschland GmbH gingen mit den Trainern Kapitel für Kapitel durch.

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(Münster, eigener Bericht) Beim Wertstoffgesetz mauern sich die entscheidenden Akteure ein. Eine akzeptable Lösung für den Staat, die Wirtschaft und die Kommunen ist nicht erkennbar und vielleicht auch nicht möglich.

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Fachlicher Erfahrungsaustausch findet zunehmend in den sozialen Netzwerken statt. Neben Twitter und Facebook sind wir auch in XING aktiv. Dort haben wir jetzt eine neue Gruppe "Straßenreinigung und Winterdienst" gegründet.

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Am Freitag, dem 18. März, berät der Bundesrat über das "Zweite Gesetz zur Änderung des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes". Insbesondere mit Blick auf Grenzgänger im deutsch-französischen Grenzgebiet wird gemäß einer in der EU-Richtlinie vorgesehenen Nachweismöglichkeit für die Weiterbildung ergänzend ein neuer Fahrerqualifizierungsnachweis geschaffen. Die Ziffer 95 im Führerschein bleibt bestehen.

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Der ausklingende Winter war zwar sehr milde, aber dennoch - oder besser gesagt: gerade deswegen - eine Herausforderung für den Winterdienst. Im Januar wurde der Winter an einigen Tagen spürbar durch Kaltluft aus Skandinavien mit Schnee. Die Monate Dezember und Februar waren durch stärkere Niederschläge aus atlantischen Luftmassen geprägt. Die Durchschnittstemperatur lag dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge bei 3,6 Grad.

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Die Beförderung von Lithiumbatterien, auch in Elektroaltgeräten, ist eine komplexe Aufgabe, weil verschiedene Rechtsbereiche parallel anzuwenden sind. Eine zentrale Rolle spielen hierbei die Gefahrgutvorschriften. Sie verbieten beispielsweise die Beförderung in loser Schüttung von Elektroaltgeräten mit Lithiumbatterien. Ebenfalls untersagt ist das Verdichten und Umschütten der Elektroaltgeräte, weil die Lithiumbatterien hierdurch beschädigt werden können.

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In den Führungsetagen der Lufthansa scheint es zurzeit ungemütlich zu sein. Eine komplette Führungsebene soll weichen. Die Führungskräfte sollen ihre Flexibilität unter Beweis stellen und innerhalb des Konzerns auf eine andere Führungsposition rotieren. Dem Konzern selbst schwebt ein Wechsel zwischen Führungsaufgaben in Stabsbereichen und in operativ tätigen Abteilungen vor. Erbhöfe und Abschottung sollen der Vergangenheit angehören.

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Sie heißen Gruppenleiter, Teamleiter, Vorarbeiter oder haben noch ganz andere Amtsbezeichnungen. Sie sorgen Tag für Tag dafür, dass die Städte sauber sind, dass Parkanlagen gepflegt sind oder Betriebsanlagen funktionieren. Gäbe es sie nicht, wäre Betriebsorganisation um vieles schwieriger. Denn die unterste Führungsebene kümmert sich darum, dass wirklich gearbeitet wird. Allerdings kümmern sich höhere Ebenen bis hin zur Geschäftsführung völlig unzureichend um diese Ebene.

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Bildung und Kommunikation kommen eine große Bedeutung zu. Heinrich Bottermann, Geschäftsführer der Deutschen Bundesstiftung Umwelt DBU, sorgt sich um gravierende menschengemachte Störungen. Die Resilienz, die Belastbarkeit der Systeme, sei teilweise überschritten. Gegensteuern ist wichtig. Die Tagung Umweltbildung der DBU sucht mit über 200 Teilnehmern/innen, welche Bildungsansätze Nachhaltigkeit ermöglichen. Die DBU hat seit ihrer Gründung rund 9.000 Projekte gefördert. Projekte müssen dem Eigenverständnis nach über den aktuellen Stand der Forschung und Entwicklung hinausgehen und innovative Merkmale aufweisen.

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Mitte Dezember wurde bekannt, dass Personen ab der zweiten Jahreshälfte 2016 Führerscheinprüfungen auch in der Sprache Hocharabisch ablegen können. Die theoretische Fahrerlaubnisprüfung ist bereits in elf Fremdsprachen möglich (Quelle). In dieser Hinsicht ist Hocharabisch durchaus eine sinnvolle Ergänzung.

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Der Leiter der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Frank-Jürgen Weise, hat eine Statistik zur Geschwindigkeit der Integration in die Berufswelt vorgelegt. Zehn Prozent der Asylbewerber haben innerhalb eines Jahres eine Anstellung gefunden. Innerhalb von fünf Jahren steigt der Wert auf 50% und verlangsamt sich dann innerhalb von weiteren fünf Jahren auf 70%. Den Anteil der erwerbsfähigen Personen unter den Flüchtlingen mit Bleibeperspektive schätzt er auf 70% (Quelle). Demnach wären 30% der eintreffenden Flüchtlinge nicht erwerbsfähig und zusätzlich von den durchaus erwerbsfähigen Personen wiederum 30% langzeitarbeitslos und nicht vermittelbar.

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Laut Euwid (50.2015) ist die Menge an verwerteten Verpackungsabfällen aus Kunststoffen von 2,14 Mio. Tonnen in 2012 auf 2,22 Mio. Tonnen in 2013 gestiegen. Unsere erste Konferenz im neuen Jahr befasst sich mit der Verwertung von Kunststoffen. Diesem Thema kommt eine erhebliche abfallwirtschaftliche Bedeutung zu. Im Zuge der Diskussion um das künftige Wertstoffgesetz geht es um die Frage, wer vornehmlich für die Erfassung der Mengen zuständig ist.

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Geschäftlich blicken wir auf ein gutes Jahr 2015 zurück. Dennoch scheint es für eine abschließende Bilanz zu früh zu sein. Auf der einen Seite geht es um die Rahmenbedingungen. Die Attentate haben uns schockiert und wir fürchten, dass auch das neue Jahr uns mit schrecklichen Nachrichten bewegen wird. An dem Tag, an dem in Hannover eigentlich ein Fußballländerspiel stattfinden sollte, veranstalteten wir eine Konferenz über das geplante Wertstoffgesetz. Wir hatten gerade an den schwer bewaffneten Sicherheitskräften vorbei im Hauptbahnhof die Züge für den Heimweg bestiegen, als der Bahnhof geräumt und das Spiel abgesagt wurde. In diesem Moment rückten die Inhalte, die uns nach Hannover geführt hatten, in den Hintergrund. Und trotzdem wird uns gerade das Wertstoffgesetz 2016 intensiv beschäftigen.

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Heute möchte ich einen konkreten Vorschlag zur Diskussion stellen. Meiner Meinung nach sollten (öffentliche) Betriebe eine/n Integrationsbeauftragte/n bestellen. Sie werden die Stirn kräuseln und bedenken: "Noch eine weitere beauftragte Person? Haben wir nicht schon genug davon im Betrieb?" Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ob die unterschiedlichen Beauftragten-Positionen berechtigt sind, hängt weniger von dem Ziel als davon ab, wie die bestellten Personen ihre Aufgabe erfüllen. Wollen wir nun durchdenken, was ein Integrationsbeauftragter leisten kann.

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Diese drei Worte sprechen eine deutliche Sprache; sie sind Wahlspruch der französischen Republik, gehören zum nationalen Erbe und prangen an jedem Rathaus. Das Grundsatzprogramm der SPD folgt sprachlich sehr eng und spricht von „Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität". Die Übersetzung von Brüderlichkeit in Solidarität klingt tatsächlich ein wenig moderner. In unserem Grundgesetz finden sich dieselben Gedanken. "Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt." Menschenrechte sind das Fundament der Demokratie und nicht verhandelbar.

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Einer der großen Vorteile meines Berufes ist es, dass ich in Deutschland viel „rumkomme". Die meisten meiner Kunden erreiche ich mit der Bahn. Hierbei ist mir neulich ein Zugbegleiter in Erinnerung geblieben. Der kam in unseren Großraumwagen und begrüßte erst einmal den gesamten Wagen mit seiner lauten Stimme (und seinem rheinländischen Akzent). Dann ging er zum ersten Fahrgast, grüßte ihn außerordentlich freundlich und fragte ihn nach seinem Ticket. Den zweiten sprach er dann einfach auf Englisch an und alle lachten. So ging das weiter. Dieser Mitarbeiter der Bahn war zweifelsfrei einfach „gut drauf".

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Vor einigen Tagen war ich im Essener Aalto im "Nussknacker" und schwer beeindruckt. Die Rolle der Clara spielte ein vielleicht fünf oder sechs Jahre altes Mädchen. Sie war in vielerlei Hinsicht den Profitänzerinnen und -tänzern absolut ebenbürtig. Sie wirkte in dem abendfüllenden Programm gleichermaßen leicht und locker wie konzentriert und diszipliniert. Zum Schluss stand sie Hand in Hand mit dem Dirigenten und der Ballerina. Ein großer Teil des begeisterten Publikums galt auch ihrer Leistung.

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Wer in einem Unternehmen beschäftigt ist, kennt das: An der Einfahrt zur Tiefgarage tut sich die erste Zugangskontrolle auf, die mit einem Datenchip schlaftrunken überwunden wird. Man steigt aus und bewegt sich zum Fahrstuhl, verfolgt von der Linse der Überwachungskameras, am Arbeitsplatz fährt man den Rechner hoch und loggt sich ein. Ohne großen Aufwand sind bereits zu diesem Zeitpunkt eine Menge an Daten über den Arbeitnehmer erhoben worden. Und im Laufe des Tages wird noch einiges hinzukommen.

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Der Strom der Flüchtlinge nach Deutschland reißt nicht ab. Das Tagesgeschäft in den Kommunen ist gefüllt mit der Sorge um warme Quartiere, um Nahrungsmittel, um Hygiene und zunehmend auch um Sicherheit. Langsam nehmen auch die Debatten um das weitere Vorgehen Fahrt auf. Ich selbst bewege mich dabei auf einem mittleren Kurs. Auf der einen Seite mache ich mir durchaus Sorgen um die Aufnahmekapazitäten. Auf der anderen Seite wende ich mich entschieden gegen jede Form von Ausländerfeindlichkeit. Stattdessen denke ich darüber nach, was konkret zu tun ist. Nüchternheit und Pragmatismus sind gefordert.

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Wie hatte es dazu kommen können? Ermittler und Staatsanwälte gehen in diesen Tagen in Wolfsburg ein und aus. Sie interessieren sich dafür, wer über welche Information zu welchem Zeitpunkt verfügte. Schon jetzt steht, dass Köpfe rollen werden.

Mir geht es aber in diesem Beitrag nicht um die juristische Aufarbeitung. Denn eigentlich finde ich den Skandal gar nicht so überraschend. Wenn ein Vorstand zwar Worte wie "Umweltschutz" oder "Nachhaltigkeit" kennt, aber voller Leidenschaft Wachstum und wirtschaftlichen Erfolg predigt, richtet sich das Unternehmen auch danach. Die Wirtschaftsnachrichten befassten sich in den letzten Jahren vornehmlich mit der ökonomischen Situation. Die Prägung und die Hierarchie der Entscheidungsparameter waren eindeutig ökonomisch.

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In allen Organisationen, die ich kenne, laufen nicht erst seit heute tagtägliche Debatten über das Thema „Leistung". Es wird hierbei vom „Low-Performer" über „eine Leistung mittlerer Art und Güte" bis hin zu „High Potentials" diskutiert.

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Ärmel hoch krempeln und anpacken. Es ist keine Zeit für Grundsatzdebatten: damit die Situation weder für die zahlreichen Flüchtlinge noch für deutsche Gesellschaft eskaliert, muss etwas geschehen. Ich plädiere für ein mehrjähriges Investitionsprogramm. Vergleichbares gab es schon einmal, um mit öffentlichen Aufträgen die Folgen der Wirtschaftskrise beim Handwerk und dem Mittelstand abzumildern. Derzeit bekamen z.B. Maler Aufträge jede Menge Schulräume zu streichen.

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Fragen Sie sich auch manchmal, wie das gehen soll? Mit der Motivation Ihrer Mitarbeiter in Zeiten von Kostendebatten bei gleichzeitiger Leistungssteigerung. Den Satz „Wir müssen in Zukunft noch mehr Leistung bringen, aber mit der gleichen Mannschaft" höre ich wöchentlich bei meinen Kunden aus unterschiedlichen Branchen. Sei es im öffentlichen Dienst oder in der Privatwirtschaft.

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In der modernen Unternehmensführung wird viel über die Wichtigkeit von Visionen gesprochen. Gleichzeitig scheiden sich die Geister an diesem Thema. Für den einen ist die Vision das Wichtigste überhaupt („wofür stehen wir hier bei unserer Firma?") und für den anderen gilt das Motto: „Wer Visionen hat, muss zum Arzt". Wer hat denn nun Recht? Und warum?

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Dr. Angela Dageförde ist gerne Dozentin. Es macht ihr Spaß, Dinge zu erklären und auf Fragen zu antworten. Dabei hat sie sich ein Thema ausgesucht, das es in sich hat: das Vergaberecht.

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Gehören Sie zu den Getriebenen? Haben Sie einfach zu viele Aufgaben? Ist die schlichte Menge, die Sie zu erledigen haben, einfach zu groß? Fluchen Sie, wenn Sie dies lesen, in sich hinein „Ja, verdammt!"? Ich selbst arbeite wahrscheinlich mehr als viele andere und so richtig zufrieden bin ich mit meiner eigenen Zeitaufteilung auch nicht. Dennoch finde ich Zeit und kümmere mich um Dinge, die ich wichtig finde.

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Dieter Meinz erledigt gewissenhaft jede Vorgabe und sei sie noch so unsinnig. Er ist Führungskraft in einem kommunalen Betrieb. Die Führungsleitlinien verpflichten ihn Jahresziele mit seinen Mitarbeiter/innen zu vereinbaren. Jahr für Jahr fällt es ihm aber recht schwer überhaupt Ziele zu finden. Aber was muss, dass muss eben. Am Ende zählt nur, dass es abgearbeitet ist. Ende Januar ist es dann geschafft und endlich ist es wieder möglich sich voll und ganz auf die wirklichen Aufgaben zu konzentrieren.

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Wir haben ja bereits einige Male über Konflikte gesprochen. Und wir haben festgestellt, dass hierbei ganz unterschiedliche Aspekte zu berücksichtigen sind. Wir haben über Vermeidung, Kooperation und andere mögliche Varianten gesprochen. Aber was ist eigentlich mit dem geliebten Kompromiss? Das ist doch ein guter Konfliktstil, oder? Keine Seite verliert das Gesicht und am Ende des Tages „trifft man sich in der Mitte".

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Zurzeit wird viel geschrieben und viel diskutiert über die Zukunft der Arbeit. Die Niederlande haben gesetzlich ein Anrecht auf Heimarbeit verankert. Kandidaten bewerben sich nicht mehr bei Unternehmen, sondern umgekehrt treten Unternehmen in den Wettbewerb zu einander, um passende Mitarbeiter zu finden. Betriebe beauftragen Architekten und Designer, damit Arbeitsplätze angenehm und inspirierend sind. Es entsteht der Eindruck, dass Journalisten schnell und ohne Mühen Unternehmen finden, die für diesen Megatrend mit ihrem Namen stehen.

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Wie würden Sie reagieren, wenn.... Sie einen Mitarbeiter hätten, der Sie morgens nicht begrüßt, Sie als Führungskraft in Frage stellt und eine „Mecker-Kultur" im Team unterstützt und in Meetings keinen konstruktiven Beitrag leistet.

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Führungskräfte auf mittleren Ebenen stecken oft in einer Zwickmühle.

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Kennen Sie Enrico Loccioni?

Enrico Loccioni ist 65, stammt aus einer Bauernfamilie, arbeitete in einer Schuhfabrik, wurde Elektriker und machte sich Anfang der 70er selbstständig. Heute führt er in einer 2000-Seelengemeinde in Italien ein Unternehmen mit 400 Mitarbeitern und entwickelt hochtechnisierte Qualitätssysteme für diverse Industrien. Mercedes-Benz und Volkswagen gehören zu seinen Stammkunden.

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Beim Umgang mit Konflikten besteht bei vielen von uns noch „viel Luft nach oben". Einer der erwähnten Konfliktstile heißt „Kooperation". Hier orientiert man sich sowohl an den eigenen Interessen, als auch an den Interessen des Anderen. Aber wie soll das in der Praxis funktionieren?

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Eigenmotivation erwächst aus der Arbeit an und für sich. In Seminaren beklagen sich Teilnehmer/innen regelmäßig darüber, dass die Motivation ihrer Kollegen/innen mit zunehmendem Alter abnehme. Die Beobachtung mag durchaus zutreffend sein. Doch wäre es fatal einen kausalen Zusammenhang zwischen Alter und Motivation zu unterstellen. Vermutlich gibt es eher einen kausalen Zusammenhang zwischen dem persönlichen Einfluss und der Eigenmotivation. Autarkie hält die Motivation hoch. Demnach wären Unternehmen gut beraten, die Möglichkeiten direkter Beteiligung zu erhöhen.

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Warum drücken sich gefühlt so viele Menschen um das Führen von Mitarbeitergesprächen. Und damit meine ich Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen. Beide Seiten lassen es gerne mal ausfallen. Warum nur?

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Beim letzten Mal haben wir festgestellt, dass sich viele Menschen in Konfliktsituationen für den schlechtesten „Konfliktstil" entscheiden: Vermeidung! Wir haben gesagt, dass dieser Stil deshalb so schlecht ist, weil die Probleme nicht einmal auf den Tisch kommen bzw. von der anderen Seite nicht zur Kenntnis genommen werden. So bleiben wichtige Dinge jahrelang unausgesprochen. Man schiebt die Dinge unter den „berühmtberüchtigten Teppich".

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Wer die Technik des Fragenstellens beherrscht, benötigt eigentlichen einen Waffenschein. Wie wirksam Fragen sind, hat uns Colombo in vielen Krimis vorgeführt.

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Konflikte sind Alltag! Egal ob im privaten oder beruflichen Leben: Konflikte begleiten uns ständig: offene Konflikte, Sachkonflikte, persönliche Konflikte und all die anderen Konflikte. Doch wie meistern wir den Umgang mit diesen Konflikten? Sind wir offen für eine konstruktive Diskussion? Sind wir bereit, der Meinung des Anderen wirklich „eine Chance zu geben?"

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In jedem Betrieb gibt es Mitarbeiter/innen, die ständig im Vergleich zu den Kollegen dauerhaft unterdurchschnittliche Leistung bringen. Sie bleiben unterhalb des Arbeitsniveaus, das Arbeitgeber von ihnen erwarten. Die Ursachen können einerseits in mangelnder Führung und andererseits in geringer Motivation oder auch in Kompetenzdefiziten zu suchen sein. Die Auswirkungen sind in jedem Fall dramatisch. Leistungsschwache Mitarbeiter stellen einen erheblichen Kostenfaktor dar. Das Arbeits- und Betriebsklima nimmt dauerhaft Schaden.

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Das Mitarbeitergespräch ist wichtig! Das wissen wir alle. Aber was ist mit der Wirkung der Gespräche? Und (wie) kann man Verhalten von Mitarbeitern wirklich beeinflussen? Alle sprechen ja immer von der benötigten Eigenverantwortung, aber nur selten scheint es damit wirklich zu klappen.

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„Ein authentischer Chef ist im Prinzip gar nicht möglich. Authentisch ist man zu Hause." Das sagte MAN-Betriebsrat Markus Wansch. Was halten Sie von dieser Aussage?

Authentisch Führen ist gerade in aller Munde. Der Wunsch nach Authentizität in der Führung ist in Unternehmen immens gestiegen. „Wir suchen nach einer authentischen Führungskraft." Das höre ich bei meinen Kunden immer wieder. Was bedeutet Authentizität? Weshalb suchen die Unternehmen händeringend danach?

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Ein Arbeitstag ist oft zu kurz, um alle Aufgaben zu schaffen. Da wir die Dauer von Zeit nicht verändern können, bleibt als Gestaltungsraum nur die Aufgabenfülle. Heute befassen wir uns mit den wichtigsten Prinzipien sowohl für mehr Leistung wie auch für mehr Zufriedenheit.

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Kommunikation ist alles! Dies haben wir letztes Mal in unserem Blog zu Kommunikation festgestellt. Aufgabe war es, sich Gedanken zu dem eigenen Kommunikationsverhalten zu machen. Und? Zu welchen Erkenntnissen sind Sie gekommen? Richtige „Überraschungen" gibt es häufig erst, wenn man Selbst- und Fremdwahrnehmung hierzu abgleicht. Oder man bekommt eine Bestätigung dafür, was man bereits vorher wusste. Auch nicht schlimm, aber jetzt weiß man es mit „Gewissheit"!

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Kennen Sie das? Sie sitzen in einem Meeting und denken sich: „Was bringt mir das? Wir scheinen uns alle zu quälen... Warum reden wir nicht über die wesentlichen Dinge und warum reden wir immer um den heißen Brei? Und warum redet eigentlich immer der Mayer. Ach, das ist doch immer die gleiche Show."

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In vielen Unternehmen werden Mitarbeitergespräche nur halbherzig geführt. Und in fast allen Unternehmen wird die Wirkung massiv unterschätzt! Um den Wert der Gespräche richtig einschätzen zu können, braucht man die richtige Perspektive. Von Führungskräften (FK) und Mitarbeitern (MA) hören wir häufig folgende Aussage: „Ich habe so viel zu tun, dass ich für die Führung der MA-Gespräche wirklich keine Zeit habe".

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Bei allem was wir tun, sollten wir uns zuallererst die folgende Frage stelle: warum? Bei den Mitarbeitergesprächen geht es ja darum, Leistungserwartungen zu klären, den Mitarbeiter abzuholen, zu motivieren, sich vor allem aber auch gegenseitig ein Feedback zu geben. Feedback ist wichtig für jeden! Dies gilt vom Vorstand bis zur Reinigungskraft. Denn ohne Feedback weiß ich gar nicht, wie der andere mich bzw. meine Leistung wirklich findet. Ob ich „einen guten Job mache" oder laut Einschätzung des Anderen eher „eine faule Socke" bin.

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Manche sparen sich angenehme Dinge bis zum Schluss auf. Quasi als Dessert belohnen sie sich mit etwas Schönem für das vorher Erledigte. Andere verhalten sich genau umgekehrt. Sie starten mit den angenehmen Aufgaben und verschieben die unattraktiven auf später.

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„Sie haben 23 neue Nachrichten." Manchmal ist die Zahl höher, immer seltener niedriger. Dies wäre nicht weiter problematisch, wenn die Qualität der Nachrichten stimmen und ihre Menge bearbeitbar wäre. Beides ist häufig nicht der Fall. Unwichtige Informationen drängen sich auf die oberste Ebene des Monitors und reklamieren eine Dringlichkeit für sich, die Ihnen nicht zusteht. Vieles kommt sogar ungefragt und ungewünscht und stellt somit eine Störung im Arbeitsprozess dar. Einer EU-Studie zufolge beträgt der durch Junk-Mails verursachte Schaden weltweit jährlich 10 Milliarden €.

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Führungsalltag

Vor kurzem sagte eine Freundin von mir: „Du, was mich echt nervt sind meine Leute. Die sind immer am rummäkeln: wollen dies nicht, finden das doof, können das nicht, finden das andere besser, und überhaupt wollen sie immer mehr – jedes Jahr mehr Geld scheint auch festzustehen. Wie mich das nervt! Führen macht so viel Spaß – wenn da nicht die Mitarbeiter wären! Es kann doch nicht die Aufgabe der Führungskraft sein, die Leute bei der Stange zu halten und immer wieder zu motivieren."

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Gestern Morgen kurz nach acht. Ich habe einen Platz ergattert im Bus. Der Bus ist voll. Der Bus ist auch eindeutig zu spät. Ob die Leute deswegen so grimmig schauen? Oder schauen sie so weil sie zur Arbeit müssen? Diejenigen die nicht grimmig schauen, starren auf den klitzekleinen Bildschirm ihres Handys und lesen – was auch immer da so gelesen wird. Mir fällt auf, dass hier im Bus keiner wirklich Spaß hat.

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Kunst Kommunikation

Kommunikation ist alles! Diesen Satz hören wir sehr häufig. Doch was ist Kommunikation denn eigentlich genau? Klassisch versteht man unter Kommunikation den Informationsaustausch zwischen zwei oder mehreren Menschen. Der bekannte Kommunikationswissenschaftler Pauk Watzlawick setzt Verhalten mit Kommunikation gleich und kommt somit zu dem bekannten Satz:

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Die Bedeutung des Themas „Führung" in Unternehmen wächst ständig und wird mehr und mehr zum zentralen Erfolgsfaktor. Kein anderer Faktor hat eine höhere Einflusskraft auf die Motivation und Leistungsbereitschaft von Mitarbeitern/innen. Aber Führung wird ständig schwieriger: eine steigende Arbeitsverdichtung durch zusätzliche Aufgaben oder durch den demografischen Wandel, Wettbewerbsdruck und höhere Anforderungen in Bezug auf die Sozialkompetenzen sind nur drei von zahlreichen Aspekten. Nichtsdestotrotz investieren viele Unternehmen und Organisationen häufig zu wenig Zeit in die Aus- und Weiterbildung ihrer Führungskräfte. Die Effekte, die durch eine erhöhte Qualität von Führung entstehen, kompensieren die Investitionen jedoch mehrfach.

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